Wirtschaftsbund: Katzian misstraut seinen eignen Kollektivvertragsverhandlern
"Ich glaube mittlerweile, dass bei der SPÖ niemandem mehr klar ist, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer im selben Boot sitzen. Es wurden gerade Kollektivverhandlungen mit Lohnabschlüssen von bis zu 9,4 Prozent abgeschlossen. Wer sich jetzt hinstellt und 2.300 Euro Mindestlohn fordert, verkennt angesichts der wirtschaftlichen Situation die Lage. Die Unternehmer versuchen alles um ihre Mitarbeiter zu halten, was sich angesichts der hohen Lohnabschlüsse, der Rezession in einigen Bereichen der Wirtschaft und der Lohn-/Preisspirale schon als schwierig genug erweist. Wir müssen über eine deutliche Lohnnebenkostensenkung auf Arbeitgeberseite sprechen, damit eine echte Entlastung für die Wirtschaft geschaffen wird und der Erhalt von Arbeitsplätzen gesichert wird. Sofern Herrn Katzian die Diskussion nicht mehr am Hammer geht“, so WB-Generalsekretär Abg.z.Nr. Kurt Egger.
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