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Perspektiven für Afghanistans Zukunft

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Das zivilgesellschaftliche Forum tagte im Vorfeld der „3. Wiener Konferenz für ein demokratisches Afghanistan“.

„Wir wünschen uns ein Afghanistan bei dem Frauen im Zentrum aller Verhandlungen stehen,“ so die afghanische Menschenrechtsaktivistin Hora Mosadiq bei einem zivilgesellschaftlichen Forum, das von 1.– 2. Dezember in Wien stattfand. Die 40 Teilnehmer*innen aus 9 europäischen Ländern diskutierten zusammen mit Friedensforscher*innen, Menschenrechts- und Frauenrechtsverteidiger*innen über Möglichkeiten eines inklusiven Friedens und für Versöhnung in einem zukünftigen Afghanistan. Gastgeber der Tagung war das VIDC.

Die Ergebnisse wurden auch den Oppositionsvertreter*innen der 3. Konferenz für ein demokratisches Afghanistan zur Kenntnis gebracht: Konkret sollen die Koordination und strukturierte Zusammenarbeit zwischen den Diaspora- Organisationen, NGOs und internationalen Akteur*innen verbessert werden. Die Teilnehmer*innen wiesen darauf hin, dass es für einen wirksamen Friedensdialog von entscheidender Bedeutung sei, die Beteiligung aller Afghan*innen ungeachtet ihrer ethnischen und sprachlichen Vielfalt sicherzustellen und die afghanische Jugend einzubeziehen. Zudem wurde gefordert, dass eine gleichberechtigte Beteiligung von Frauen bei Friedensprozessen gewährleistet sein muss. 

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