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Vorfall in der Wiener Innenstadt

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Wien (OTS) – Beamte des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt wurden alarmiert, da zwei unbekannte Personen verhetzende Aussagen getätigt und eine israelische Flagge, welche an einem Objekt der israelischen Kultusgemeinde angebracht war, aus der Verankerung gerissen haben sollen. Anschließend ließen die beiden die Flagge liegen und flüchteten.

Ein Zeuge des Vorfalls wollte die Frau anhalten. Bei dem Versuch soll er von mehreren unbekannten Personen davon abgehalten und von einem unbekannten Mann geschlagen worden sein. Dadurch wurde er im Gesicht verletzt.

Die Flagge wurde durch die alarmierten Beamten sichergestellt. Eine Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern verlief erfolglos. Eine Sicherung der Videos von Kameras in der unmittelbaren Tatortnähe wurde veranlasst.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden vom Landesamt Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Wien geführt. Es wird wegen des Verdachts der Verhetzung, Sachbeschädigung und Körperverletzung ermittelt.

Hintergründe und Entwicklungen beim Objektschutz

Das Gebäude der Kultusgemeinde wird seit vielen Jahren im Rahmen des sicherheitspolizeilichen Objektschutzes überwacht. In Abstimmung mit der Kultusgemeinde lag der Fokus auf dem Schutz von Menschen, die während der Gebets- und Öffnungszeiten des Tempels dort aufhältig waren und sind.

Der bestehende Objektschutz bei diesem Gebäude wurde nun auf eine permanente Überwachung umgestellt (24/7). Sich verändernde Sicherheitslagen haben generell und regelmäßig Einfluss auf die aktuellen Objektschutzmaßnahmen, die laufend an diese Veränderungen angepasst werden.

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