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Frauen in den Zivildienst – Nein danke

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Bezugnehmend auf die Forderung der NÖ Landesrätin Susanne Rosenkranz, den Zivildienst für Frauen zu öffnen, folgende Stellungnahme des Vereins, der das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in Österreich seit vielen Jahren anbietet: Es gibt bereits jetzt schon für Frauen die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Freiwilligendienstes zu engagieren. Und das findet zum Glück und ganz bewusst nicht zu den Rahmenbedingungen des Zivildienstes statt, sondern zu den besseren Rahmenbedingungen des Freiwilligen Sozialjahres z.B. @fsj.at. Dieser Freiwilligendienst unterliegt dem Freiwilligengesetz.

Beim Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) können junge Menschen zehn bis elf Monate in einer sozialen Einrichtung im Ausmaß von 34 Wochenstunden mitarbeiten, sind voll versichert, erhalten dank der Gesetzesnovelle, die seit 1.9.2023 greift, das KlimaTicket Österreich sowie ein höheres Taschengeld von 500 Euro plus die Familienbeihilfe. Außerdem – und das sieht der Verein FSJ als zentralsten Unterschied zum Zivildienst – werden FSJ-Teilnehmer*innen pädagogisch durch den Einsatz begleitet. Ein Zivildiener ist darauf angewiesen, dass die Sozialeinrichtung gut auf ihn schaut und ihn gut und wertschätzend behandelt. Beim Freiwilligen Sozialen Jahr gibt es zusätzlich einen Verein, der ein unabhängiges Auge darauf hat. 

Die Politik sollte das weit attraktivere Freiwillige Sozialjahr für Frauen (und auch Männer) supporten, anstatt Frauen in den Zivildienst schicken zu wollen.

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