Gemeindebund begrüßt Ausbildungsoffensive für die Elementarpädagogik
Der Österreichische Gemeindebund begrüßt die von Bildungsminister Polaschek verkündete Ausbildungsoffensive für mehr Fachkräfte in der Elementarpädagogik. Nach Berechnungen der Wirtschaftskammer werden bis 2030 rund 26.800 zusätzliche Fachkräfte für die Betreuung und Bildung der Kinder benötigt. „Die Ausbildungsoffensive ist aus Sicht des Österreichischen Gemeindebundes ein wichtiger Schritt, um hier in die Gänge zu kommen. Es braucht einen gemeinsamen Kraftakt von Bund, Ländern und Gemeinden, um in den nächsten Jahren nicht nur mehr Personal zu finden und auszubilden, sondern auch die Betreuungseinrichtungen weiter auszubauen“, betonen die Vizepräsidenten Andrea Kaufmann und Erwin Dirnberger.
Der neu geschaffene "Zukunftsfonds" wird einen wichtigen finanziellen Beitrag für die Kommunen leisten, damit die Rahmenbedingungen für Kinder und Personal (Stichworte: Gruppengröße und Gehälter) weiter verbessert werden können. „Wir haben dies bereits bei den Verhandlungen zum Finanzausgleich klargestellt. Die Mittel aus dem Zukunftsfonds müssen rasch und unbürokratisch bei den Gemeinden ankommen, damit wir gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Ausbau der Kinderbetreuung stemmen können“, so Kaufmann und Dirnberger.
Informationen über den Österreichischen Gemeindebund:
Der Österreichische Gemeindebund ist seit 1947 die kommunale Interessensvertretung von 2.082 der insgesamt 2.093 österreichischen Gemeinden und Städte auf Bundesebene und repräsentiert damit insgesamt rund 70 Prozent der österreichischen Bevölkerung.
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