Wer für Kinderschutz eintritt, hat in die Bildung zu investieren | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Wer für Kinderschutz eintritt, hat in die Bildung zu investieren

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"Jeder von uns kennt die politischen Sonntagsreden, dass die Jugend die wichtigste Ressource für die Zukunft Österreichs sei. 20 Jahre lang haben wir aber erlebt, dass in  Finanzausgleichsverhandlungen zwischen den Gebietskörperschaften jeder Kreisverkehr und jede Bodenversiegelung wichtiger waren als unsere Kinder und Jugendlichen", kritisiert Thomas Bulant, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Lehrenden Österreichs. "Eltern, Schüler:innen und Lehrer:Innen erwarten sich von den morgigen Verhandlungen ein Bekenntnis zu bedarfsgerechten Ressourcen für die Pflichtschulen."

"Es ist ein Skandal, dass der Bund die Ressourcen bei Inklusion und Sprachförderung nur gedeckelt zur Verfügung stellt und  die Bundesländer daher jedem Volksschulkind wichtige Förderung wegen systeminterner Umverteilungen vorenthält", so Bulant. "Wer von Kinderschutz redet, hat dafür nicht nur Konzepte von den Schulen einzufordern, sondern diese mit bedarfsgerechten Ressourcen zu versorgen. Alles andere ist ein Vergehen an der Zukunft unserer Kinder."

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