WH Arena: Vorwürfe haltlos – OVG ist Bestbieter
Im Vergabeverfahren zur Ermittlung des Strategischen Partners für die WH Arena konnte im Juni die zweite Stufe erfolgreich abgeschlossen werden. Die abgegebenen Letztangebote wurden von der vergebenden Stelle (Schiefer Rechtsanwälte GmbH) und den verfahrensbegleitenden Beratern (KPMG Advisory GmbH und der ARGE Wendl ZT GmbH sowie Moser Architects Ziviltechniker GmbH) geprüft und von der Bewertungskommission auf Basis der festgelegten Zuschlagskriterien Preis und Qualität bewertet.
Die OVG Bristol ist als Bestbieter aus diesem Vergabeverfahren hervorgegangen. Sie ist sowohl aus rechtlicher, technischer wie auch wirtschaftlicher Sicht der am besten geeignete Partner für die Stadt Wien, dieses Leuchtturmprojekt zu realisieren. Hinter dem Angebot der OVG Bristol steht die Oak View Group aus den USA, die als weltweit größter Developer von Entertainment- und Sport-Venues gilt, die das Projekt der WH Arena realisieren soll.
Das Projekt des Bestbieters sieht nach den in der Ausschreibung definierten Kriterien vor, eine Arena mit der Kapazität von zumindest 20.000 Besucher*innen zu errichten und zu betreiben. Die Gesamterrichtungskosten wurden vom Bestbieter mit 384 Millionen Euro veranschlagt. Die Finanzierung der Arena wird zum größten Teil von der OVG übernommen. Jener Betrag, mit dem sich die Stadt Wien an der Errichtung beteiligen wird, liegt auf Basis des Letztangebotes der OVG im zweistelligen Millionenbereich.
Es ist der klare Auftrag eines öffentlichen Auftraggebers das bestbewertete Angebot eines Bieters, das sowohl in Qualität als auch beim Preis überzeugt und im Vergleich zum Mitbewerb eine erhebliche Optimierung der Baukosten sowie substantielle Verringerung der Kostenbelastung für die öffentliche Hand und den Steuerzahler erwarten lässt, zum Zuschlag zu bringen.
Das vorläufige Endergebnis des Vergabeverfahrens hat also klar gezeigt, dass der von der Wien Holding beschrittene Weg zur Gestaltung und Optimierung des Projekts und der Ausschreibung erfolgreich war. Durch die gewählte Struktur des Projektes konnte bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Qualität und Gestaltung der Arena als Must-Play Standort in Europa eine im Vergleich zum ursprünglichen Konsolidierungsprojekt und auch zum Angebot des zweitplatzierten Bieters massive Reduktion der Kosten für die öffentliche Hand erreicht werden.
Die in den Medien kolportierten Vorwürfe rund um das Projekt WH Arena sind demnach haltlos. Die Wien Holding prüft derzeit allfällige rechtliche Schritte.
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