SPÖ-Muchitsch: FPÖ plant nächsten Anschlag auf Arbeitnehmer*innen
„Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geraten bei der FPÖ immer unter die Räder. Jedes Mal, wenn Herbert Kickl für etwas verantwortlich ist, lassen die negativen Folgen für die arbeitenden Menschen nicht lange auf sich warten. Schwarz-Blau hat massive Verschlechterungen für die Arbeitnehmer*innen gebracht: Die FPÖ hat den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche beschlossen, sie hat begonnen, das Gesundheitssystem zu zerstören und versucht, die Jungvertrauensräte abzuschaffen. Gerade jetzt in Zeiten der Rekordteuerung folgt der nächste Kickl-Anschlag auf die vielen fleißigen Leute in unserem Land, die sich auf eine starke Vertretung durch die Arbeiterkammer verlassen“, kritisiert SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch den jüngsten Angriff auf die Arbeiterkammer. „Warum will man etwas, das gut funktioniert, schwächen? Weil die Arbeiterkammer die Interessen der Arbeitnehmer*innen vertritt, während die FPÖ, wenn sie in Verantwortung ist, nur das Gegenteil macht und Arbeitnehmerinteressen schwächt“, so Muchitsch. ****
„Egal ob in Opposition oder Regierung: Die FPÖ vertritt gemeinsam mit der ÖVP Konzerne und Österreichs Reichste und ist dazu bereit, sich von diesen fürstlich entlohnen zu lassen, wie das Ibiza-Video zeigte“, betont der SPÖ-Sozialsprecher Muchitsch. „Parteichef Kickl war Teil einer Regierung, die der Meinung war, man könne von 150 Euro im Monat leben. Kickl und Co. haben keine Ahnung von der Lebensrealität der Bevölkerung“, so Muchitsch. Jüngster Beleg dafür finde sich in Salzburgs schwarz-blauer Landesregierung: Im Juni angelobt, im Juli die Parteienförderung erhöht und im August das eigene Gehalt. „Für wen die FPÖ Politik macht, wird immer dort deutlich, wo sie an der Macht ist: Nämlich nur für sich selbst“, so Muchitsch.
Umso wichtiger sei es, gerade in Zeiten der Rekordteuerung eine starke Vertretung der Interessen der Arbeitnehmer*innen zu garantieren, Errungenschaften zu verteidigen und weitere Verbesserungen zu erkämpfen, so Muchitsch. „Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchen eine starke Stimme, wenn es um ihre Rechte und ihre Arbeitsbedingungen geht. Die Arbeiterkammer, die für viele Menschen erste Anlaufstelle in Fragen des Arbeitsrechts, des Konsumentenschutzes oder des Wohnrechts ist, leistet dafür einen wesentlichen Beitrag“, so Muchitsch mit Verweis auf über zwei Millionen durchgeführte AK-Beratungen jährlich und den hohen Vertrauensindex der Arbeiterkammer. (Schluss) em/up
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