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SWV-Matznetter: „Sollen sie doch Kuchen essen“

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„Statt die Inflation nachhaltig zu bekämpfen gibt sich die Bundesregierung mit Einmalzahlungen zufrieden. Auf die Unternehmerinnen und Unternehmer wird dabei komplett vergessen. Besonders auch Selbstständige, EPU und KMU sind von den stark steigenden Mietpreisen betroffen“, kritisiert SWV-Präsident Christoph Matznetter den Wohnkostenzuschuss der Regierung scharf. „Nachdem wir schon seit Monaten vor der gesetzlichen Erhöhung der Mieten gewarnt haben und immer mehr Organisationen und Expert*innen sich unserer Forderung nach der Mietpreisbremse angeschlossen haben, ließ die ÖVP die Preisbremse doch platzen. Es ist fahrlässig, hier nicht substantiell zu helfen, weil so unzählige kleine und mittlere Unternehmen, sowie Selbstständige an den Rand ihrer Existenz getrieben werden.“, führt Matznetter weiter aus.

Auch WIFO-Chef Gabriel Felbermayr und Fiskalrat-Präsident Christoph Badelt kritisieren den Wohnkostenzuschuss der Regierung. „Überraschend ist es nicht, dass die ÖVP nicht auf Expert*innen hört. Anstatt Mieter*innen – darunter zigtausende Selbstständige – durch eine Mietkostenbremse zu entlasten, werden die Kosten für Einmalzahlungen von allen getragen. Unternehmer*innen zahlen daher doppelt drauf. Ganz nach dem Motto: ´Sollen sie doch Kuchen essen´.“, so Matznetter abschließend. ***

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