UK-Reindl (SPÖ): Lage der Energieversorgung war dramatisch | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

UK-Reindl (SPÖ): Lage der Energieversorgung war dramatisch

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„Die Aussagen von Energiemanager Peter Weinelt haben uns ganz klar vor Augen geführt, dass schnelles Handeln im Sommer alternativlos war. Nachdem es ernste Konsequenzen für die Energieversorgung von 2 Millionen Wienerinnen und Wienern gegeben hätte, zeigt sich einmal mehr, dass Eile geboten war. Alles andere wäre grob fahrlässig gewesen. Aus jetziger Sicht war es die Pflicht hier mittels Notverordnung rasch zu agieren", sagt SP-Fraktionsvorsitzender Thomas Reindl über die erste Zeugenbefragung in der Untersuchungskommission zur Wien Energie. Geladen war Peter Weinelt, stellvertretender Generaldirektor der Wiener Stadtwerke.

"Über eine Stunde lang hat Peter Weinelt hier ein dramatisches Bild darlegen können, das ganz Europa erschüttert hat und heftige Auswirkungen auch auf Wien hatte. Die Aussagen tragen ganz wesentlich zur Aufklärung bei, denn die Dramatik der Situation war wohl nicht allen so klar" ergänzt Reindl. 

In seinen Aussagen verwies Weinelt immer wieder auf die besondere Verantwortung des Unternehmens in der Energiesicherheit für 2 Millionen Wiener:innen und auf das Preisbeben am Energiemarkt, das nicht vorhersehbar war. „Wir sind mit einer neuen Situation am europäischen Energiemarkt konfrontiert“, so Reindl. Um die Versorgung von zwei Millionen Wiener:innen sicherzustellen, muss Wien Energie die Geschäftstätigkeit langfristig über die internationalen Energiemärkte abwickeln. Wien Energie handelt vorausschauend und verkauft Strom aus den Kraftwerken bis zu zwei Jahre im Voraus. So sichert sich das Unternehmen sich gegen zukünftige Preisschwankungen ab und kann damit stabile Preise anbieten.

“Die Verwerfungen am Energiemarkt brachten ganz Europa ins Taumeln. Doch in vielen Ländern Europas wurden nationale Schutzschirme gespannt, um die Energieunternehmen und folglich die Versorgungssicherheit im Land zu gewährleisten, hier muss Österreich nachziehen“, so Reindl abschließend.

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