Totschnig: Nach Reitkunst wird auch das Wissen um die Lipizzanerzucht UNESCO Kulturerbe | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Totschnig: Nach Reitkunst wird auch das Wissen um die Lipizzanerzucht UNESCO Kulturerbe

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„Seit 2015 ist die Klassische Reitkunst und die Hohe Schule der Spanischen Hofreitschule immaterielles Kulturerbe der UNESCO. Zusätzlich wird nun auch das Wissen um die Lipizzanerzucht im Gestüt Piber als Kulturerbe der Menschheit deklariert. Damit gehört die Spanische Hofreitschule zu den ersten Institutionen weltweit, die mit zwei Traditionselementen in die UNESCO-Liste aufgenommen wurde. Darauf können wir sehr stolz sein“, betont der für die Spanische Hofreitschule zuständige Bundesminister Norbert Totschnig, anlässlich der heutigen Tagung des Komitees zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes. 

„Die Spanische Hofreitschule ist seit über 450 Jahren ein wichtiger Teil der österreichischen Identität. Das Gestüt Piber ist die Wiege des Erfolges unserer weißen Hengste. Hier werden sie geboren und dürfen nach einem intensiven Arbeitsleben ihre verdiente Pension verbringen. Mit der natürlichen und artgerechten Aufzucht unserer Lipizzaner haben wir in Piber ein internationales Alleinstellungsmerkmal. Das Wissen um die Lipizzanerzucht, das hier seit Jahrhunderten weitergegeben wird, ist einzigartig und sichert den Fortbestand unserer weißen Hengste“, so Totschnig. „Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zu dieser erfolgreichen Geschichte beitragen. Dass nun auch das Wissen um die Lipizzanerzucht UNESCO Kulturerbe der Menschheit wird, ist ihr Verdienst“, bedankt sich Totschnig. 

Die multinationale Einreichung der am Lipizzanergestüt in Piber gepflegten Tradition und das Wissen um die Zucht der ältesten Kulturpferderasse für das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes erfolgte in Kooperation mit Slowenien, Ungarn, der Slowakei, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Rumänien und Italien. "Die Zusammenarbeit der Nationen beweist einmal mehr das verbindende Element unserer einzigartigen Lipizzanerpferde", so Totschnig.

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