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Gemeinsam grenzüberschreitend an Zukunftsthemen forschen

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Villach (OTS) – Unter dem Motto, „Creating Impact – gemeinsam wirksam werden“ fand das diesjährige Forschungsforum der österreichischen Fachhochschulen vom 20. bis 21. April 2022 auf dem Campus Villach der FH Kärnten statt. Neben wissenschaftlichen Beiträgen in übergeordneten Themenblöcken wie „FH Forschung wird wirksam“, „Grenzüberschreitende FH Forschung“ und „Gemeinsam in Richtung einer nachhaltigen & widerstandsfähigen Zukunft“, waren in einem politischen Programmteil Bundesminister Martin Polascheck und Landeshauptmann Peter Kaiser zu Gast. Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies, hielt eine Keynote über „Wirksamkeit der Forschung: von Chancen und Dringlichkeiten“ zum Abschluss der Veranstaltung.

Beim 15. Forschungsforum der österreichischen Fachhochschulen 2022 (FFH) präsentierten rund 80 Forscher*innen von fast allen Fachhochschulen unter dem Motto „Kooperation und Impact – Auswirkung und Wirksamkeit der FH Forschung im Kontext der gemeinschaftlichen Forschung“ eindrucksvolle Beiträge für nachhaltige Lösungen. Grenzüberschreitend, generationenübergreifend und nachhaltig gemeinsam zu forschen, lautete das Ziel des Forums mit Bezug auf die angewandte Forschung und Entwicklung und Blick auf die Umsetzung innovativer Projektideen, die der Gesellschaft zugutekommen.

„Es war uns eine große Freude, dass das FH Forschungsforum auf unserem Campus Villach in Präsenz mit rund 340 Teilnehmern und über 80 Konferenzbeiträgen stattfinden konnte. Das Spektrum der wissenschaftlichen Beiträge zeigte nachhaltige Lösungen für künftige Herausforderungen auf, denen unsere Gesellschaft gegenübersteht und lieferte für diese innovative Ansätze in diversen Forschungsprojekten“, zeigte sich Claudia Pacher, Leiterin von FH Kärnten Research, über das hohe Niveau der eingereichten Themen erfreut. Aufgeteilt in drei Themenblöcken widmeten sich Beiträge in Themenblock 1 dem Thema „Creating Impact – FH Forschung wird wirksam“, der zweite Themenblock setzte sich mit „Cross-border Cooperation – Vorsprung durch grenzüberschreitende FH Forschung“ auseinander. 12 verschiedene Panels im dritten Block beschäftigten sich unter dem Titel „Together towards Sustainability & Resilience -Gemeinsam in Richtung einer nachhaltigen & widerstandsfähigen Zukunft“ mit Forschungsfragen zu u.a. Bauen im Klimawandel, nachhaltiger Gesundheitsförderung, Robotik in der Medizin oder der Kreislaufwirtschaft.

„Themen wie Klimawandel, Digitalisierung, neue Arbeitswelten oder das Gesundheitswesen der Zukunft haben auch in Forschung und Lehre an der FH Kärnten Einzug gehalten. Die Fachhochschulen nehmen hier bereits eine Schlüsselrolle ein, hochqualifizierte Wissenschaftler und Forscher arbeiten anwendungsbezogen an nachhaltigen Lösungen“, erklärt Peter Granig, Rektor der Fachhochschule Kärnten. Im Bereich der Forschung leistet die FH Kärnten auf regionaler, nationaler, aber auch internationaler Ebene Außerordentliches. Mit der Entwicklung neuer Studiengänge und Weiterbildungsformate, die sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit, der digitalen Transformation und Gesundheitsökonomie auseinandersetzen, wird an Forschungsthemen angeknüpft, Projekte werden gemeinsam mit Unternehmenspartnern durchgeführt, welche den hohen Praxisbezug im Studium unterstreichen.

Die Bedeutung der Fachhochschulen als praxisorientierte Hochschulen, die für KMU, Industrie, Wirtschaft und soziale Organisationen einen wichtigen Beitrag in der Forschung leisten, hob Ulrike Prommer, Präsidentin der Österreichischen Fachhochschul-Konferenz (FHK), hervor und setzte sich gleichzeitig dafür ein, dass die finanziellen Ressourcen für anwendungsorientierte Forschung erhöht werden: „Die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zeigen die bedeutende Rolle der anwendungsorientierten wissenschaftlichen Forschung an den Fachhochschulen auf. Hier werden Lösungen entwickelt, die sofort für die Gesellschaft anwendbar sind und damit unmittelbar Wirkung entfalten. Hier werden im Sinne einer wissenschaftlich fundierten Berufsausbildung die Expertinnen und Experten ausgebildet, die auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet sind. Zur Sicherung der Qualität dieser Lehre benötigen die Fachhochschulen nachhaltige Mittel für wissenschaftliche Forschung. Daher werden wir uns in den Verhandlungen mit dem BMBWF zum nächsten Entwicklungs- und Finanzierungsplan (FH-E+F-Plan 2023) für eine nachhaltige Forschungsfinanzierung einsetzen.“

Fahnenübergabe
Die Fachhochschule St. Pölten wird 2023 Austragungsort des 16. Forschungsforums der österreichischen Fachhochschulen sein.

Details zum Forschungsforum der österreichischen Fachhochschulen 2022 (FFH):
https://forschung.fh-kaernten.at/ffh2022/

FH Kärnten Research
Der Forschungsbereich an der FH Kärnten ist breit gefächert, anwendungsbezogen und interdisziplinär ausgerichtet. Ein breites Spektrum an Forschungsthemen deckt technische, wirtschaftliche, soziale und gesundheitsrelevante Fragestellungen ab, welche in Kooperationen mit Industrie- und Wirtschaftspartnern erforscht und in der Praxis für die Praxis erprobt werden. Zu verschiedenen Schwerpunkten wurden Forschungsgruppen gebildet, die neben den Forschungszentren – Institute for Applied Research on Ageing (IARA) und dem Carinthia Institute for Smart Materials (CISMAT) – neue wissenschaftliche Erkenntnisse in der Praxis transferieren.

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