UNOS fordern umgehend Energiegipfel in der WKO
Wien (OTS) – Ohne jedes Verständnis reagiert UNOS-Bundessprecher Michael Bernhard auf die Aussagen von WKO-Chef Harald Mahrer und Generalsekretär Karlheinz Kopf zu den hohen Energiepreisen und der Versorgungssicherheit mit Gas angesichts des Kriegs Russlands gegen die Ukraine: „Wer war es denn, der die Abhängigkeit der österreichischen Wirtschaft von russischem Gas einzementiert hat, wenn nicht die ÖVP-Vertreter in der Wirtschaftskammer? Sie haben vor Putin gebuckelt und damit die aktuelle prekäre Lage erst möglich gemacht. Mahrer und Kopf sollten sich lieber entschuldigen für all die falschen Entscheidungen, die sie und ihre Vorgängerinnen und Vorgänger getroffen haben. Anstatt vor Putin zu buckeln, hätte die WKO lieber Druck für den Ausbau von erneuerbaren Alternativen und den Ausbau der entsprechenden europaweiten Infrastruktur machen müssen.“
Energiegipfel muss für Klarheit sorgen
Der UNOS-Sprecher fordert jetzt einen Energiegipfel aller Fraktionen in der Wirtschaftskammer, um nachhaltige Lösungen für die aktuell hohen Energiepreise zu finden: „Jetzt eine einzelne Maßnahme zu verschieben, wird nichts helfen. Wir müssen eine nachhaltige Lösung finden, um die Energiepreise zu drücken. Zu Recht erwarten die Unternehmerinnen und Unternehmer im Land, dass die Kammer als ihre Vertretung einen Weg in die Zukunft findet, mit dem wir erfolgreich, nachhaltig und erneuerbar wirtschaften können, und die Energiewende realisiert – und zwar ohne abhängig von Putins Gas zu sein.“
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