UNOS zum Weltfrauentag: Frauen müssen endlich voll in der Wirtschaft mitmachen können
Wien (OTS) – Anlässlich des heutigen Weltfrauentags betonen UNOS-Bundessprecher Michael Bernhard und UNOS-Vorstandsmitglied Karin Markon einmal mehr, dass es mehr lebensnahe Maßnahmen geben muss, um Familie und Beruf zu balancieren, damit Frauen endlich voll in der Wirtschaft partizipieren können. „Die Entscheidung zwischen Beruf und Familie, die Frauen tagtäglich treffen müssen, darf es im Jahr 2022 nicht mehr geben“, betonen beide. Egal ob Unternehmerinnen oder Arbeitnehmerinnen – die aktuellen Karenzregeln und die schlecht ausgebaute Kinderbetreuung müssen endlich fit für die Lebensrealitäten und Arbeitswelten des 21. Jahrhunderts gemacht werden: „Auch die Wirtschaftskammer muss hier mehr Druck auf die Politik machen.“
„Die Freiheit der Frau beginnt in der eigenen Geldbörse“, ist Michael Bernhard überzeugt. „Und die Geldbörse füllt sich, wenn man arbeiten geht oder als Unternehmerin wirtschaften kann. Doch Österreich braucht entsprechende Rahmenbedingungen, damit ein erfülltes Familienleben nicht im Widerspruch zu einem erfüllten Arbeitsleben steht.“ In einer Zeit, in der Betriebe händeringend nach Arbeitskräften suchen, muss alles getan werden, dass Frauen nicht wegen mangelnden Kinderbetreuungsangeboten unfreiwillig in die Teilzeit gedrängt werden. Und auch für selbstständige Unternehmerinnen müssen die Rahmenbedingungen, etwa bei der Karenz, verbessert werden.
Karin Markon pocht darauf, dass gerade auch bei der Kinderbetreuung viel verbessert werden muss. „Gerade außerhalb größerer Städte ist die Kinderbetreuung in Österreich immer noch unterirdisch und fernab jeglicher Lebensrealität. So ist es kein Wunder, dass viele Frauen nicht voll in die Arbeit einsteigen können, egal ob als Selbstständige oder als Arbeitnehmerinnen.“ Wenn der Wirtschaft und den Unternehmen wirklich geholfen werden soll, müsse alles dafür getan werden, dass die Kinderbetreuung endlich überall gut funktioniert, denn „die Öffnungszeiten des Horts oder des Kindergartens dürfen nicht von der Postleitzahl abhängen.“
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