Greco ad Tätigkeitsbericht Patientenanwaltschaft: Engagiert und mutig Themen ansprechen | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Greco ad Tätigkeitsbericht Patientenanwaltschaft: Engagiert und mutig Themen ansprechen

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Wien (OTS) – „Die Patientenanwaltschaft ist eine wesentliche Vertretung für die Anliegen der Patientinnen und Patienten sowie für das Durchsetzen der Rechte gegenüber den Gesundheitseinrichtungen und Gesundheitsanbietern. Vielen Betroffenen konnte auch im vergangenen Jahr wieder geholfen werden – durch die engagierte Arbeit und das mutige Herangehen an wichtige Themen. Danke für den Einsatz“, so Landtagsabgeordnete und Frauengesundheitssprecherin Kasia Greco im Rahmen des heutigen Landtags.

Dennoch gebe es laut Greco auch Verbesserungspotenzial in Bereich, auf die die Anwaltschaft näher eingehen solle: „Hervor zu streichen sind drei Bereiche, in denen konkreter Optimierungsbedarf für die Patientinnen und Patienten herrscht: das sind der verzögerte Ausbau des Schmerzprogramms, das Thema der Transgender Jugendlichen sowie die (nicht nur) Covid-bedingte Wartezeiten“, so Greco.

Greco fordert einen Ausbau des Schmerzprogramms, denn mit Schmerzen zu leben, bedeute eine enorme Einbuße an Lebensqualität, an Lebensfreude und an Produktivität für die Patientinnen und Patienten. „Ein Fünftel unserer Bevölkerung leidet an chronischen Schmerzen – wenn man die leichteren Varianten dazu nimmt, dann sind es traurige 36 Prozent. Das ist zu viel.“ Im Transgenderbereich ortet Greco Potenzial gerade bei Jugendlichen: „Es geht hier um verstärkte Sensibilisierung im Jugendpsychiatriebereich, der medizinischen, psychischen und sozialen Versorgungsstruktur. An all dem müssen wir gemeinsam arbeiten. Denn niemand von uns soll Selbsttötungsversuche oder andere dramatische Zeichen bei Transgender Jugendlichen verantworten müssen.“ Bei den Wartezeichen übt Greco Kritik daran, dass schwerkranke, oft onkologisch kranke Personen lange auf Diagnosen und Operationen warten müssen. Es dürfe nicht sein, dass lebensrettende Therapien mit Verzug aufgenommen werden. Ebenso sei es nicht tragbar, dass Personen nach Untersuchungen stundenlang auf einen Krankentransport nach Hause warten müssen. „Das ist ein Zustand, den es zu ändern gilt und wo ich die Patientenanwaltschaft bitte, sich noch vehementer dafür einzusetzen und das Wiener Rettungs- und Krankentransportgesetz erneut unter die Lupe zu nehmen“, so Greco abschließend.

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