Kühberger: Comeback-Plan stärkt ländlichen Raum
Wien (OTS) – Der Kampf gegen die Coronakrise hat drei Schwerpunkte:
den Kampf um Menschenleben, um jeden Arbeitsplatz und um jeden Betrieb. Insbesondere durch die Impfungen befinden wir uns in der Gesundheitskrise auf der Zielgeraden. Jetzt gilt es, auch die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu überwinden. Dazu hat die Bundesregierung einen Comeback-Plan gestartet. „Das Ziel dieses Planes ist es, Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten. Dazu werden wir vor allem auch die kleinen und mittleren Unternehmen unterstützen. Zusätzlich werden wir die Digitalisierung und Ökologisierung Österreichs weiter vorantreiben, um den Standort nachhaltig zu stärken und unsere Wirtschaft zukunftsfit zu machen,“ skizziert der ÖVP-Abgeordnete und Bürgermeister von Mautern (Steiermark) Andreas Kühberger die Grundzüge des Comeback-Planes.
Eine zentrale Rolle in diesen Überlegungen spielt die Investitionsprämie. Hier fallen 94 Prozent der insgesamt über 225.000 eingereichten Anträge auf kleine und mittlere Unternehmen. Für sie wurde der Zeitrahmen für die Erstinvestition ausgedehnt. Die Unternehmen müssen nun zwischen dem 1. August 2020 und dem 31. Mai 2021 erste Maßnahmen setzen bzw. schon gesetzt haben, die den Beginn der Investitionstätigkeit kennzeichnen.
„Die Prämie wurde auf den Weg gebracht, um für Unternehmen Anreize zu schaffen, auch während der Krise zu investieren. Aus meiner Heimatregion Mautern habe ich dazu viele positive Rückmeldungen bekommen. Diese zeigen, dass die Maßnahme von den Unternehmern, aber auch den Landwirten, gut angenommen wird. Auch die Zahlen belegen, dass die Investitionsprämie ein voller Erfolg war. Daher hat die Bundesregierung beschlossen, im Budget fünf Milliarden Euro einzustellen,“ hebt Kühberger hervor.
Eine weitere Maßnahme, die vor allem dem ländlichen Raum zugutekommt, ist der Ausbau des Breitbandnetzes. Dafür stellt die Bundesregierung 1,4 Milliarden Euro bereit. „Die Krise hat uns gezeigt, dass heute sowohl im beruflichen als auch privaten Bereich vieles digital erledigt werden kann. Ich denke hier speziell an Homeoffice und Videokonferenzen. Das ist eine große Chance für ländliche Gemeinden gerade auch in der Obersteiermark. Die Voraussetzung ist aber eine schnelle Internetverbindung. Vor allem im ländlichen Raum hat die Anbindung der Haushalte und der wirtschaftlichen Betriebe an das Glasfasernetz oberste Priorität. Durch den geplanten Breitbandausbau soll diese flächendeckende Versorgung mit schneller Internetanbindung bis 2030 sichergestellt sein,“ zeigt sich der obersteirische Abgeordnete über diesen wichtigen Schritt in die Zukunft des ländlichen Raumes erfreut.
Auch Investitionen und Reformen des EU-Wiederaufbaufonds sollen zu etwa 3,5 Milliarden Euro Teil des nationalen Comebackplans sein. Unter anderem soll dabei in die Digitalisierung der Schulen, Arbeitsmarktmaßnahmen aber auch den Ausbau der medizinischen Primärversorgung investiert werden, hob Kühberger abschließend hervor.
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