Nicht repräsentative Umfrage von PEKABE verunsichert Pensionskassen-Berechtigte
Wien (OTS) – Der so genannte Schutzverband der Pensionskassenberechtigten PEKABE hat heute eine Meinungsumfrage veröffentlicht, in der massive Unzufriedenheit der Berechtigten der Pensionskassen mit dem Pensionskassensystem als Behauptung aufgestellt wird. Diese Behauptungen stehen einer aktuellen Umfrage diametral gegenüber, welche das Market Institut im März 2021 in der breiten österreichischen Bevölkerung durchgeführt hat. Bei dieser professionell durchgeführten objektiven Umfrage waren drei Viertel (78 Prozent) der befragten Berechtigten mit ihrem Pensionskassenmodell zufrieden. Wenig überraschend wird daher ein Ausbau des Systems der betrieblichen Pensionsvorsorge mehrheitlich goutiert: Drei Viertel der Österreicherinnen und Österreicher (76 Prozent) sprechen sich dafür aus, bei den Begünstigten (Aktive und Pensionisten) liegt dieser Wert sogar bei 87 Prozent.
„Man kann sich nur wundern, dass eine Online Umfrage, sichtlich im Mitgliederumfeld der PEKABE durchgeführt, als seriöse Quelle kommuniziert wird“, erklärt Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen. „Solche nicht seriösen Umfragen, bei denen man noch dazu teilnehmen kann, so oft man möchte, wirken nicht gerade objektiv. Wir beurteilen diese jedenfalls als nicht repräsentativ.“
Über den Fachverband der Pensionskassen
Der 1992 gegründete Fachverband der Pensionskassen ist die Vertretung aller betrieblichen und überbetrieblichen Pensionskassen Österreichs und gehört zur Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich. Derzeit sind fünf überbetriebliche und drei betriebliche Pensionskassen Mitglied im Fachverband. (PWK182/PM)
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