FP-Schuster: Nach 14 Monaten Coronavirus noch immer keine Luftfilteranlagen in NÖ Schulen! | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

FP-Schuster: Nach 14 Monaten Coronavirus noch immer keine Luftfilteranlagen in NÖ Schulen!

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St. Pölten (OTS) – „Frau Teschl-Hofmeister, welchen proaktiven Beitrag haben Sie in ihrer Funktion als Bildungslandesrätin geleistet, um einen geordneten Schulbetrieb möglich zu machen? Diese Frage stellen sich viele Eltern und Schüler in unserem Land und erwarten sich eine Antwort. Nach 14 Monaten Corona-Wahnsinn sind Zusperren, Homeschooling und Distance-Learning keine akzeptable Antwort“, sagt die freiheitliche Bildungssprecherin LAbg. Vesna Schuster. Diese fordert erneut die sofortige Ausstattung aller Klassenräume mit leistungsstarken Luftfilteranlagen. „Dafür, dass der Präsenzunterricht dann endlich wieder unter normalen Voraussetzungen stattfinden kann, ist das eine extrem wertvolle Investition. Wir können es uns schlicht nicht erlauben, den Schulunterricht wieder über einen längeren Zeitraum nicht stattfinden zu lassen. Das wäre hochgradig verantwortungslos“, sagt Schuster. Die FPÖ NÖ will das Thema im NÖ Landtag behandelt wissen und bringt einen entsprechenden Antrag ein. „Dann wird sich zeigen, wer tatsächlich ein ernstes Interesse am Präsenzunterricht hat und wer nur für leere Worthülsen und Inszenierung steht“, betont Schuster.

Dass Luftfilteranlagen eine sinnvolle Investition in die Zukunft sind, zeigen aktuelle Forschungsergebnisse. Vor allem Anlagen mit Schwebestoff-Filtern, den so genannten HEPA-Filtern der Klasse 14, liefern überzeugende Ergebnisse. Darin bleiben 99,99 Prozent der Viren und Bakterien hängen. Zusätzlich erhitzt die Anlage den Filter auf etwa 100 Grad, um die gesundheitsgefährdenden Erreger abzutöten. Sechs- bis achtmal pro Tag kann die Luft eines Klassenraumes damit komplett gereinigt werden. „Damit können auch indirekte, also durch Aerosole verursachte Infektionen, weitestgehend verhindert werden“, erklärt Schuster.

„Die ÖVP kann die Schulen noch zigmal zusperren und unsere Schüler ins Homeschooling verbannen oder endlich aktiv einen Beitrag dazu leisten, um Unterricht möglich zu machen. Das permanente Herumwurschteln von einem Lockdown zum nächsten grenzt schon an Arbeitsverweigerung“, sagt Schuster.

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