Energiepreise für Haushalte im November kaum verändert
Wien (OTS) – Im November sank der Energiepreisindex (EPI) für Haushalte um 0,1 %. Die Energiepreise wirkten damit leicht dämpfend auf die allgemeine Teuerungsrate (VPI), die ein Plus von 0,2 % aufwies. Im Jahresvergleich lag der EPI weiterhin um mehr als 8 % unter dem Vorjahreswert. Hauptursachen dafür sind die zu Jahresanfang stark gesunkenen Preise für Erdölfolgeprodukte wie Treibstoffe und Heizöl. Beim Verbraucherpreisindex kam es hingegen zu einem leichten Anstieg von 1,3 %. Dieser Wert läge bei 2 %, würde man die Entwicklung der Energiepreise nicht einbeziehen. „Das illustriert die Bedeutung der Entwicklung der Energiepreise für das allgemeine Preisniveau und damit für das Haushaltsbudget der Österreicherinnen und Österreicher“, erklärt Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. Während Energie also günstiger wurde, lassen sich in anderen Bereichen jedoch Preissteigerungen beobachten. Wesentlichen Einfluss auf die Inflationsrate haben etwa die Mieten, die laut Statistik Austria im Vergleich zum Vorjahr um immerhin 5,6 % gestiegen sind. Aber auch Nahrungsmittel verteuerten sich insgesamt um 2,7 %. Und neue Kraftwagen waren im November um 4,8 % teurer als vor einem Jahr.
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