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VSStÖ: Corona-Unterstützung für Studierende muss weitergehen!

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Wien (OTS) – Nachdem die schwarz-grüne Bundesregierung seit März verabsäumt, Studierenden in der Coronakrise unter die Arme zu greifen, hat der Verband Sozialistischer Student_innen in Österreich (VSStÖ) auf der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) das Erfolgsprojekt “Corona-Härtefonds” gestartet. Bis dato konnten ca. 1.300 Studierende finanziell unterstützt werden, die durch die Krise ihren Job verloren oder notwendige Leistungsnachweise für Beihilfen durch distance learning nicht erbringen konnten. Marlene Kohlberger, Referentin für Sozialpolitik der ÖH, VSStÖ-Mitglied und Koordinatorin des Corona-Härtefonds setzt sich für eine Verlängerung dieses Projekts ein.

Jobverlust, ein schwieriger Umstieg von Präsenz- auf digitale Lehre, psychische Belastungen – die Liste an Herausforderungen für Studierende während der Coronakrise ist lang. “Wir haben bereits im März schnell gehandelt, als sichtbar war, dass Kurz, Faßmann und Co. kein Interesse daran haben, Studierende zu unterstützen. Seitdem arbeiten dutzende VSStÖ-Mitglieder auf der ÖH Tag für Tag daran, die Anträge der Studierenden so schnell wie möglich zu bearbeiten und Unterstützungen auszuzahlen. Bis Dezember konnten bereits 1.300 Studierende unterstützt werden”, zieht Kohlberger Bilanz.

“Wir sehen immer noch in der Beratung und durch Anfragen von Studienkolleg_innen, dass die Probleme nicht weg sind. Die Regierung konnte sich zu keinen Unterstützungsleistungen, wie z.B. dem Erlass der Studiengebühren, durchringen. Deshalb setzen wir uns als VSStÖ dafür ein, dass dieses wichtige Projekt für Studierende neu aufgelegt wird”, so Kohlberger weiter.

Bei der heutigen Sitzung der ÖH wird dazu ein Antrag eingebracht, man hofft auf Zustimmung seitens der anderen Fraktionen.

Unterstützung für den Corona-Härtefonds erhält die Sozialreferentin von der stellvertretenden Vorsitzenden der ÖH, Nada Taha Ali Mohamed, und der Vorsitzenden des VSStÖ, Dora Jandl. “Wir kämpfen immer kompromisslos für eine echte soziale Absicherung für uns Studierende ein. Dass jemand sein Studium abbrechen muss, weil die Studiengebühren nicht bezahlt werden können, ist eine Farce. Wir schaffen als VSStÖ hier Abhilfe, wenn die Bundesregierung versagt”, so Taha Ali Mohamed und Jandl unisono.

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