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Köllner: Corona-Hilfe für Sport zu spät, nicht zielgerichtet und unklar

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Wien (OTS/SK) – „Auch bei der Corona-Hilfe für die Sportvereine zeichnen sich die Maßnahmen der Bundesregierung durch zwei Merkmale aus: Intransparenz und Ineffizienz“, konstatierte SPÖ-Sportsprecher Maximilian Köllner heute, Donnerstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Entgegen der Ankündigungen der Regierung vom April, wonach es ein eigenes Hilfspaket für den Sport von 100 Millionen geben wird, wie von Köllner bereits im März gefordert, werden die Sportvereine nun in einen Topf mit allen anderen Non-Profit-Organisationen geworfen. Köllner kündigte in diesem Zusammenhang eine parlamentarische Anfrage an, in der er u.a. wissen will, wieso es kein eigenes Sportpaket gibt und wieso so lange gewartet wurde. ****

Köllner verwies darauf, dass bereits einige Sportvereine ihren Betrieb einstellen mussten, weil die versprochene Hilfe nicht gekommen ist. „Es geht hier um 15.000 Sportvereine bei denen mehr als zwei Millionen Menschen Mitglieder sind und die immer noch auf Hilfe warten.“ Als Teil des NPO-Pakets wird die Corona-Hilfe für den Sport über das Austria Wirtschaftsservice (AWS) abgewickelt und nicht zielgerichtet über die Sportförderungs-GmBH. Unklar ist für die Sportvereine weiters, wo sie ansuchen müssen und wie die genauen Förderbedingungen lauten. „Die Maßnahmen der Regierung für den Sport kommen zu spät, nicht zielgerichtet und unklar, resümierte der SPÖ-Sportsprecher, der abschließend rasche und wirksame Hilfe für den Sport verlangte. (Schluss) ls/PP/mp

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