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ÖSV drückt sich vor Verantwortung

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Wien (OTS) – Der Sportgewerkschaft in der younion ist nun definitiv bekannt geworden, dass die Vorspringer für die Weltcupveranstaltung am Wochenende nicht angestellt werden. Dies widerspricht dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs in der Causa Lukas Müller, der sich in seiner Tätigkeit als Vorspringer eine Querschnittslähmung zuzog.

Der ÖSV hat nun seinen Vorspringern eine Vereinbarung vorgelegt, die als Umgehungskonstruktion gesehen werden kann und aufgrund der den Springern die Rechte aus einem Dienstverhältnis nicht zustehen. Diese Vereinbarung liegt der younion vor, sie wurde von einigen Springern unterzeichnet, da sie ansonsten nicht als Vorspringer genannt werden würden.

Gernot Baumgartner, Vorsitzender der Sportgewerkschaft: „Rechtlich ist diese Vereinbarung äußerst fraglich, moralisch ist sie aufs Schärfste zu verurteilen. Die Springer werden damit unter Druck gesetzt auf sämtliche Rechte zu verzichten.“

Es wäre wünschenswert, wenn sich zuständige Behörden vor Ort von der Situation ein Bild machen würden und prüfen, ob sich das in der Vereinbarung Dargestellte mit der Wirklichkeit deckt.

Abschließend ist wiederum zu erwähnen, dass die Politik gefordert ist, die Besonderheiten des Sports in einem Berufssportgesetz zu regeln.

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