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Spekulative Beschlussfassung der Alterssicherungskommission

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Wien (OTS) – In der Alterssicherungskommission (ASK) wurde heute ein Antrag gestellt, die Alterssicherungskommission solle Kritik am abschlagsfreien Pensionszugang nach 45 Arbeitsjahren üben. Aus AK Sicht ist dies kritisch, denn es zählt nicht zu den gesetzlich festgelegten Aufgaben der ASK, zu tagespolitischen Ereignissen Feststellungen zu treffen, ohne entsprechend aufbereitete und nachvollziehbare Grundlagen ausgearbeitet zu haben. Darüber hinaus ist auch die Beurteilung der finanziellen Nachhaltigkeit vor der Erstellung des Langfristgutachtens nicht zweckmäßig. Es ist nicht Aufgabe der ASK, auf Basis von spekulativen, individuellen Einschätzungen einzelner Mitglieder Beschlüsse zu fassen.

Auch inhaltlich ist der Beschluss zu hinterfragen: Denn die Erfahrungen aus den Beratungen zeigen, dass das faktische Pensions-Antrittsalter durch die Änderung steigt, weil viele bereit sind, die 45 Arbeitsjahre noch zu vollenden und nicht schon vorher in Pension zu gehen.

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