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Aktuelle Initiativen der Grünen Wirtschaft

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Wien (OTS) – „Die WKO muss sich endlich zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bekennen und aktiv gegen die Klimakrise handeln“, findet Sabine Jungwirth, Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft. „Deswegen fordern wir im Wirtschaftsparlament ein umfassendes Klimakrisen-Paket.“ Neben diesem Klima-Schwerpunkt bringt die Grüne Kammer-Fraktion Anträge zu Erleichterungen für das Social Business, für die finanzielle Absicherung hybrider Unternehmer*innen und für eine Reform der Wirtschaftskammer ein.

WKO-Klimakrisenpaket
Die WKO soll ihre Wirtschaftspolitik vollständig am Ziel eines konsequenten Kampfes gegen die Klimakrise ausrichten. So fordert die Grüne Fraktion gezielt eine Nachbesserung des Nationalen Energie- und Klimaplans (NEKP) sowie eine ökologische Steuerreform. In ihrem eigenen Wirkungsbereich soll die WKO eine ökologisch-nachhaltige Arbeitsweise verfolgen, etwa durch eine Umstellung aller Standorte auf Öko-Strom und die Zertifizierung aller Veranstaltungen als Green Events. Gefordert wird umfassendes Engagement für eine nachhaltige Zukunft.

Finanzielle Absicherung hybrider Unternehmer*innen
Personen, die sowohl selbstständig, als auch unselbstständig tätig sind, sind besonders belastet und sollen daher speziell entlastet werden. Durch die Abschaffung der Mehrfachversicherungen sollen die Beitragszahlungen übersichtlicher, zudem alle Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zu einem einzelnen „Integrierten Tarif“ zusammengefasst werden. Die Grüne Wirtschaft fordert außerdem die Abschaffung des Selbstbehalts beim Ärzt*innenbesuch und der Nachbemessung der Sozialversicherung nach dem dritten Jahr.

Erleichterungen für Social Enterprises
Für Unternehmen des Social Business möchte die Grüne Wirtschaft eine Reihe von Forderungen umgesetzt wissen: Die bürokratischen Hürden bei Neugründungen sollen abgebaut werden, so etwa die Abschaffung die Notariatspflicht. Weiters fordert die Fraktion etwa eine Erweiterung des Innovationsbegriffs, sodass diese Unternehmen ebenfalls an den bestehenden Förderprogrammen teilnehmen können. Durch die ausreichende finanzielle Ausstattung von speziellen Förder-, Inkubations- sowie Akzelerationsprogrammen soll optimal auf die Bedürfnisse der einzelnen Projekte eingegangen werden.

Eine Reform der Wirtschaftskammer, die den Namen verdient
Die Grüne Wirtschaft fordert eine serviceorientierte, reaktionsschnelle Interessenvertretung anhand zehn konkreter Punkte:
Unter anderem sollen föderale Strukturen vereinfacht werden, Mehrfach-Mitgliedschaften sollen ein Ende haben. Weiters soll die Struktur der Umlagen stark vereinfacht werden. EPU sollen besonders entlastet werden und künftig nur noch 100,00 € pro Jahr als Mitgliedsbeitrag zahlen. Im Sinne einer transparenten Kammer sollen alle Sitzungen aller Organe öffentlich und die Wähler*innengruppenförderung transparent gestaltet werden.

Die vollständigen Anträge finden Sie im Original unter [gruenewirtschaft.at/downloads]
(https://www.gruenewirtschaft.at/downloads/)

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