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ESPON-Studie im Bundesdenkmalamt präsentiert

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Wien (OTS/bda.gv.at) – Die von ESPON in Auftrag gegebene internationale Studie „Material Cultural Heritage as a Strategic Territorial Development Resource: Mapping Impacts Through a Set of Common European socio-economic Indicators“ beschäftigt sich erstmalig mit der Frage der Auswirkungen des materiellen kulturellen Erbes bzw. der Baudenkmalpflege auf die Wirtschaft. Dazu wurden für die Jahre 2013 bis 2017 in elf europäischen Ländern, darunter Österreich, die Auswirkungen in den Bereichen Archäologie, Architektur, Museen/Bibliotheken/Archiven, Tourismus, Bauwirtschaft, Immobilienmarkt und Versicherungswesen betrachtet. Die wirtschaftlichen Auswirkungen werden in Form von Beschäftigung, Umsatz und Bruttowertschöpfung zahlenmäßig ausgedrückt. Ziel der Studie war es Indikatoren zu schaffen, die in Folge laufend überprüft und verglichen werden können.

In Österreich können die Sektoren Tourismus als größter Aktivitätsbereich und die Bauwirtschaft als zweitgrößter Bereich hervorgehoben werden. In diesen Bereichen hat das kulturelle Erbe einen sehr hohen Anteil auf die Wirtschaft. Der Umsatz in Bezug auf das kulturelle Erbe im Tourismus beträgt 55 Prozent. Das kulturelle Erbe stellt für viele TouristInnen den Hauptreisegrund dar. In der Bauwirtschaft liegt der Anteil des Umsatzes in Bezug auf das kulturelle Erbe bei 27,8 Prozent.

Weitere Informationen unter [https://bda.gv.at/espon-studie/] (https://bda.gv.at/espon-studie/)

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