Kickl in ÖSTERREICH: "Misstrauen gegen Kurz" | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Kickl in ÖSTERREICH: „Misstrauen gegen Kurz“

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Wien (OTS) – Innenminister Herbert Kickl kündigt im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Dienstagsausgabge) an, dass die FPÖ einem Misstrauensantrag gegen den Bundeskanzler zustimmen wird: „Es wäre ja fast naiv von Kurz anzunehmen, dass wir Freiheitlichen nach dem Misstrauen von Kurz gegen uns kein Misstrauen gegen ihn haben. Wann immer die Sondersitzung stattfindet: Wer Vertrauen gibt, erhält Vertrauen. Wer Misstrauen gibt, kriegt Misstrauen. Kurz hat das Tischtuch ohne Not zerschnitten. Denn wie Norbert Hofer gesagt hat, wir haben Interesse an voller Aufklärung dieser Causa.“

Kickl sieht eine „linke Achse“ des Bundeskanzlers mit Van der Bellen und SPÖ: „Kurz hat sich in eine Sackgasse manövriert und vielleicht nicht damit gerechnet, dass wir Freiheitliche eben nicht Regierungsämter mit aller Macht verteidigen wie andere. Er hat sich jetzt einer linken Achse von Van der Bellen und SPÖ ausgeliefert.“

Die Bestellung von Peter Goldgruber zum Generaldirektor für Öffentliche Sicherheit verteidigt Kickl in ÖSTERREICH: „Goldgruber wurde in der zuständigen Kommission als Erster gereiht. Das war vor Bekanntwerden des Videos. Ich hatte auch den Kanzler bereits am Mittwoch informiert, der kein Problem damit hatte.“

Kickl schließt im ÖSTERREICH-Interview auch nicht aus, dass er selbst als Spitzenkandidat bei der Nationalratswahl antreten könnte: „Für diese Entscheidung ist es noch zu früh. Jetzt kommt die EU-Wahl. Dann die Sondersitzung. Und dann werden wir entscheiden, wie wir vorgehen.“

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