Androsch: FPÖ gegen Tierschutz und für Tiertransporte
Wien (OTS/SK) – Als „scheinheilig und unredlich“ bezeichnet SPÖ-Tierschutzsprecher Maurice Androsch die FPÖ in Sachen Tierschutz. „Die FPÖ behauptet Tierschutz sei ihr Anliegen, stimmt aber im Parlament immer gegen mehr Tierschutz. Das ist unredlich“, so Androsch am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die SPÖ-Forderungen, dass Tierschutzstandards gehoben und Tiertransporte europaweit reduziert werden, wurden von ÖVP und FPÖ abgelehnt. „Von der ÖVP sei man ja nichts Anderes gewöhnt, die FPÖ, die sich Tierschutz auf ihre Fahnen schreibt, zeigt damit ihr wahres Gesicht“, so Androsch. ****
Im Fokus der beiden SPÖ-Anträge steht unter anderem, dass Fördermittel an Tierschutz und Tierwohl gekoppelt werden sollen und damit für mehr Tierschutz in der Europäischen Union sorgen soll. Außerdem sollen strengere Zielvorgaben für den Schutz von Nutztieren festgelegt werden, damit Tierleid im Nutztierbereich europaweit stetig verringert wird, darüber hinaus soll die Forschung zu Technologie und Hygiene von fahrenden Schlachthöfen sowie zu möglichst stressfreier Schlachtung in die Verordnungen (EU) zur nächsten GAP dezidiert aufgenommen werden.
„Wir brauchen ein Umdenken in der EU, denn Tierschutz ist auch Menschenschutz. Niemand hat mehr Verständnis, dass Tiere unter schrecklichen Bedingungen gehalten werden beziehungsweise durch ganz Europa gekarrt werden. Umso unverständlicher ist es, dass die FPÖ hier nicht mittut“, so Androsch. Die SPÖ will, dass die Fördermittel der GAP daran geknüpft werden, dass kürzere Tiertransportwege als die europäischen und innerstaatlichen Mindest-Tierschutzstandards vorgeben, eingehalten werden. Zusätzlich wurde von der SPÖ ein Antrag eingebracht, wonach die Bundesregierung aufgefordert wird, sich im Rahmen der Verhandlungen zur Ausgestaltung der nächsten GAP-Periode für 2020+ dafür einzusetzen, dass diese zu einer deutlichen Reduktion von Tiertransporten in Österreich und europaweit und somit zu mehr Tierwohl führt. „Die Petition gegen Tiertransporte ist seit dieser Woche online und kann noch immer unter https://tinyurl.com/y3whg68n unterschrieben werden“, so Androsch abschließend. (Schluss) up/rm/mp
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