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FPÖ-Hafenecker: „Böhmermann und die GIS-Gebühr“

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Wien (OTS) – „Eine Bühne für ein schlechtes Schauspiel bot gestern der ORF dem deutschen Staatssatiriker Böhmermann, der nach den üblichen und zu erwartenden Beleidigungen der österreichischen Staatsspitzen auch noch acht Millionen Österreicher als ‚debil‘ bezeichnete. Menschen zu beleidigen übersteigt den Rahmen der Satire. Ich bin überzeugt davon, dass ein Böhmermann ohne Staatsaufträge kaum jemanden interessieren würde. So gesehen würde es mir zwar nie in den Sinn kommen, die Einladungspolitik des ORF als ‚debil‘ zu bezeichnen – hinterfragenswürdig ist sie aber allemal“, so der freiheitliche Generalsekretär Christian Hafenecker, MA.

„Auch wenn sich Redakteurin Clarissa Stadler bemüht, sich von diesen angeblich satirischen Aussagen zu distanzieren, sehen das über 3,5 Millionen Gebührenzahler, die laut Böhmermann ja zu diesen ‚Debilen‘ zählen, vielleicht anders. Nachdem die klassische Rechtfertigung: ‚Satire darf alles!‘ bereits im Raum schwebt, nehme ich zur Kenntnis, dass der Kulturmontag ab sofort eine Satiresendung ist… . Dieser Sinnlos-Beitrag des ORF ist ein Musterbeispiel dafür, dass die GIS-Gebühren dringend abzuschaffen sind – Information und Unterhaltung mit Niveau und Anspruch wären wieder an der Tagesordnung und nicht parteipolitisch motivierte Selbstdarsteller“, betonte Hafenecker.

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