Volksschulen: Zwei Lehrkräfte pro Klasse
Klagenfurt (OTS) – „Es ist erfreulich, dass die FCG eine der dringendsten Forderungen der sozialdemokratischen Gewerkschafter aufgegriffen hat und sich nun unserer Position anschließt. Zwar mit sechs Jahren Verzögerung – aber besser spät als nie“, so der Vorsitzende der FSG-Kärnten und SPÖ-Bildungssprecher, LAbg. Stefan Sandrieser, anlässlich des Vorschlages von FCG-Vorsitzendem Paul Kimberger, zwei Lehrkräfte pro Volksschulklasse bereitzustellen.
„Denn diese Idee hat die FSG bereits 2012 in einem Maßnahmenkatalog ausgearbeitet und mit einer öffentlichen Unterschriftenaktion den nötigen Nachdruck verliehen. Auch in der aktuellen Kampagne #warumHerrMinister ist die Doppelbesetzung in den Volksschulklassen eine der zentralsten Forderungen. Das wäre eine gute Möglichkeit, um auf die geänderten sozialen Verhältnisse in den Klassen adäquat zu reagieren und allen Kindern den bestmöglichen Start in den Schulalltag zu garantieren. Natürlich brächte dieses Modell auch für die Kolleginnen und Kollegen wesentliche Verbesserungen“, erläutert Sandrieser die Vorteile.
„Da jetzt auch die FCG auf diesen Zug aufspringt, gehe ich davon aus, dass man im Bildungs- und Finanzministerium ebenfalls an einer raschen Umsetzung interessiert ist und Finanzminister Löger die benötigten Mittel freigeben wird. Bei dieser Gelegenheit könnte Herr Kimberger den Finanzminister auch gleich überzeugen, dass der Bund seiner Verpflichtung wieder nachkommt, die Überhanglehrer in den Bundesländern zu finanzieren. Hier ist eine Anpassung der Finanzierung nämlich seit Jahren überfällig. Das wäre ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, also hin zu einem fairen, zeitgemäßen und effektiven Bildungssystem in Österreich.“
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