Androsch – Tiertransporte: Lebendtiertransporte sollen Ausnahme werden
Wien (OTS/SK) – SPÖ-Tierschutzsprecher Maurice Androsch kritisiert Schwarz-Blau für das Nichtstun in Sachen Tiertransporte. „Bedauerlicherweise nützen ÖVP und FPÖ nicht die österreichische Ratspräsidentschaft, um den Finger auf die Wunde internationale Tiertransporte zu legen“, so Androsch am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Täglich werden eine Million Tiere innerhalb von Europa transportiert, viele Tiere überleben die qualvollen Strapazen nicht. Androsch fordert die Bundesregierung auf, die Lebendtiertransporte einzuschränken. Der SPÖ-Tierschutzsprecher stellt heute Anfragen an die MinisterInnen für Umwelt, Tierschutz und Inneres, die klären sollen, wie viele Lebendtiertransporte es in Österreich gegeben hat und wie viele Strafen ausgesprochen wurden.
Laut Medienberichten werden täglich eine Million Tiere innerhalb von Europa transportiert, allein 54.023 Kälber wurden im Vorjahr aus Österreich in andere EU-Länder transportiert, 70 Prozent der Tiertransporte gehen über die Grenzen der EU hinaus. „Diese Transporte über die Grenzen der EU hinaus sind besonders schrecklich. Deshalb soll neben der österreichischen vor allem die EU-Tiertransportverordnung überarbeitet werden. Ziel müssen mehr und strengere Kontrollen und letztendlich Produkt- statt Tiertransporte sein“, fordert der SPÖ-Tierschutzsprecher. (Schluss) rm
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