AUVA – Lercher: Regierung stellt Weichen für Zwei-Klassen-Medizin und Privatisierung
Wien (OTS/SK) – „Nun stellt Schwarz-Blau doch die Weichen in Richtung Privatisierung. Obwohl die Regierung beteuert hat, es wird keine Privatisierung geben. Dieser Regierung kann man nicht trauen – die Rechnung zahlen die Patientinnen und Patienten“, sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher zur heute beschlossenen Umwandlung der AUVA in eine GmbH für die Unfallkrankenhäuser. „Nach diesem ersten Schritt ist es nur eine Frage der Zeit, bis die AUVA zerstückelt wird und es zu Leistungskürzungen kommt“, so Lercher. „Damit ist klar: Schwarz-Blau fährt den Gesundheitsbereich in Richtung Zwei-Klassen-Medizin und Privatisierung.“****
„Zur Finanzierung der Abgabensenkung für die Großspender der ÖVP nimmt es diese Regierung in Kauf, die ArbeitnehmerInnen zusätzlich zu belasten. Durch das Abwälzen von Kosten an die Krankenkassen. Und durch Leistungskürzungen“, stellt Lercher fest.
„Denn um den aufgezwungenen Sparkurs einhalten zu können, wird es in der privatisierten AUVA-GmbH mit Sicherheit auch zu empfindlichen Personalkürzungen kommen. Damit kommt das gesamte Worst-Case-Szenario über die Patienten und Arbeitnehmer: Privatisierung, Personalkürzung, Leistungskürzung und mutwillige Zerschlagung einer Gesundheitsinstitution mit größter Expertise von internationalem Rang“, stellt Lercher fest und fügt hinzu: „Beste medizinische Betreuung werden sich nur die leisten können, die das entsprechende Geldbörserl haben. Schwarz-blaue Gesundheitspolitik geht zulasten der übergroßen Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher.“ (Schluss) up
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