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Wohnbau – Becher: Regierung begünstigt Spekulation und explodierende Wohnkosten

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Wien (OTS/SK) – Mit der aktuellen Bauordnungsreform in Wien setzt die Bundeshauptstadt eine Maßnahme zum Schutz des architektonischen Erbes und intakter historischer Bausubstanz, betont SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher. Wien zieht damit Teile der für Herbst geplanten Bauordnung vor. Anlass war die exzessive Abrisstätigkeit von SpekulantInnen in den letzten Monaten. Durch die Neuerung bedarf es beim Abriss von Gründerzeithäusern einer Genehmigung. ****

Becher: „Das Mietrechtsgesetz bietet auch den Rahmen für kostendeckende Sanierungen. Stattdessen werden intakte Gründerzeithäuser abgerissen, um das schnelle Geld mit Vorsorgespekulationswohnungen zu machen. Die Bundesregierung sieht diesem Treiben tatenlos zu und trägt damit zu steigenden Wohnungs-und Mietpreisen bei.“ Der Nachfragedruck auf Bauland ist derzeit so groß, dass leistbarer Wohnraum immer schwerer zu realisieren ist, so Becher.

„Die Spekulation mit Grund und Boden sorgt derzeit für rapide steigende Wohnkosten und hemmt den gemeinnützigen Wohnbau. Anstatt den Ausverkauf Österreichs an ausländische Immobilienfonds noch zu beschleunigen, sollte der Grunderwerb durch Ausländer und ausländische Firmen nach dem Vorbild der Schweiz und Dänemarks unterbunden werden“, betont die SPÖ-Wohnbausprecherin.

Becher kritisiert die Bundesregierung, weil sie sich „öffentlich dafür lobt, die Tür zum Haus Österreich geschlossen zu halten, aber gleichzeitig Stockwerk für Stockwerk dieses Hauses an ausländische Spekulanten abverkauft“. (Schluss) mr/wf/mp

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