FPÖ-Gudenus: „Spätestens jetzt sollten wohl alle begreifen, dass Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abzubrechen sind“
Wien (OTS) – Die Reaktionen der Türkei mit Recep Tayyip Erdogan sprechen wohl eine eindeutige Sprache, wenn er von sich gibt, dass er nicht tatenlos zusehen werde, wenn Österreich seine Gesetze exekutiere. Auch sehe er im Vorgehen der Bundesregierung einen neuen Kreuzzug und Krieg ‚Kreuz gegen Halbmond’. „Diese Aussagen zeigen eindeutig, wie die Türkei mit Erdogan in die Politik europäischer Länder Einfluss nehmen will. Österreich wird sich das sicherlich nicht gefallen lassen, die Bundesregierung ist für die Sicherheit unseres Landes verantwortlich und für die Umsetzung österreichischer Gesetze. Jahrelanges Nichtstun muss nun schnellstens aufgearbeitet werden“, erklärte heute der geschäftsführende FPÖ-Klubobmann NAbg. Mag. Johann Gudenus.
„Auch der IGGÖ sei ins Stammbuch geschrieben, dass sich die Exekution unserer Gesetze nicht nach Ramadan oder Fastenbrechen richtet, sondern nach Entscheiden von unabhängigen Behörden. Das Verhalten der Türkei und der IGGÖ trägt nur dazu bei, den gut integrierten Muslimen das Leben schwer zu machen, indem in ihrem Namen Stimmung gegen eine erfolgreiche österreichische Politik gemacht wird. Die Einflussnahme der Türkei und der islamischen Welt ist in Österreich klar und eindeutig erkennbar. Spätestens jetzt sollten wohl alle begreifen, dass Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abzubrechen sind“, betonte Gudenus.
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