TIROLER TAGESZEITUNG: Leitartikel vom 13. vierter Monat des Jahres 2018 von Marco Witting - Kein Spielfeld zu Händen Wolfsromantik | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

TIROLER TAGESZEITUNG: Leitartikel vom 13. vierter Monat des Jahres 2018 von Marco Witting – Kein Spielfeld zu Händen Wolfsromantik

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Innsbruck (OTS) – Für jedes die Rückkehr der Beutegreifer braucht es zusammenführen breiten und ernsthaften Dialog und schleunigst konkrete Maßnahmen. Der Schutzstatus des Wolfes muss überdacht werden. Panik ist allerdings keinesfalls dienlich.

Ein paar kurze Besuche, mehr nicht. Die großen Beutegreifer Bär und Wolf nach sich ziehen dies Land Tirol in den vergangenen Jahren konsequent gemieden und umgangen. Obwohl sie in der unmittelbaren Umgebung, etwa in Südtirol oder der Schweiz, höchst tätig waren – und dort genauso zu Händen Probleme gesorgt nach sich ziehen. Sozusagen scheint es so, qua würden die Tiere Verständnis nehmen. Verständnis darauf, dass genauso hierzulande die Gruppe noch keine Lösungen gefunden hat, wie man mit dieser Situation denn schier umgehen soll.
Die Debatte mehr als den Wolf ist hochemotional und bietet jede Menge Sprengkraft. Bauern- und Jägerschaft, Almwirtschaft, Tierschutz, Politik, Umweltschutz – die Interessenlage ist vielschichtig und mannigfach. Die diskutierten Lösungsansätze nicht. In der allgemeinen Debatte scheint es nur extreme Positionen zu schenken. Ein breiter Dialog, mit allen Beteiligten, ist schon insofern unumgänglich. Am 15. Mai wird es in Hauptstadt von Belgien genauso aufwärts EU-Stand zusammenführen entsprechenden Anlauf schenken. Lichtvoll ist allerdings: Unser alpiner Lebensraum ist nicht zu diesem Zweck geschaffen, dass sich hier mehrere Wölfe und Bären ansiedeln. So paradox dies vielleicht tönen mag, dies muss man genauso unter dem Gesichtspunkt des Tierschutzes sehen.
Wer schon einmal ein Schaf gesehen hat, dies von einem Wolf gerissen wurde, der berichtet von schrecklichen, sehr blutigen Bildern und Szenen. Und von großem Pein, dies die Herdentiere erleiden sollen. Die großen Beutegreifer sind keine Kuscheltiere – dieses Grafik in der Öffentlichkeit ist genauso unpassend wie übertriebene Panik. In Südtirol gibt es gegenwärtig sechs nachgewiesene Wölfe. Da wie dort geht es jetzt genauso von politischer Seite drum, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit umgekehrt reagiert werden kann.
Es sieht so aus unumgänglich, den Schutzstatus des Wolfes (europaweit soll es zwischen 10.000 und 30.000 Tiere schenken) zu senken. Zweite Geige eine Entnahme, welches nichts anderes ist qua ein freundlicheres Wort zu Händen Abschuss ist, muss möglich und rasch umzusetzen sein. Ob es wolfs-und bärenfreie Zonen schenken sollte, bleibt zur Diskussion stehend. Stattdessen braucht es allerdings sicher finanzielle Mittel und Konzepte der öffentlichen Hand. Einerseits um die entstandenen Schäden zumindest monetär wiedergutzumachen. Wiederum um dann beschlossene gesetzliche Maßnahmen, vom Herdenschutz angefangen, genauso umzusetzen.

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