Kunst Haus Wien zeigt „Jochen Lempert. Some Plant Volatiles“
Wien (OTS/RK) – Dasjenige Kunst Haus Wien, ein Museum der Wien Unternehmensverbund, präsentiert ab 12. vierter Monat des Jahres in der Garage die Werke von Jochen Lempert. Dieser legt seither den frühen 1990er Jahren ein stetig wachsendes Œuvre an Natur- und Tierfotografien vor, dies er in Ausstellungen und Büchern immer wieder reorganisiert und erweitert.
Kunst an der Schnittstelle zur Wissenschaftsfotografie
Lemperts Bilder erzählen von den Erscheinungsformen lebender Systeme aus naturwissenschaftlicher Sicht. Wie Biologe kennt er ihre Ordnungen und charakteristischen Merkmale und zeichnet solche – ganz im Sinne des in der Lebenslehre bekannten Konzepts der „Autopoiesis“ dies versucht solche zu definieren – fotografisch hinauf. Seine an der Schwelle zur Wissenschaftsfotografie operierenden Fotografien von menschlichen, tierischen, pflanzlichen und mikroorganischen Lebensformen entstehen zusammen eine poetische Tiefsinn, die seinem Selbstverständnis qua bildender Künstler geschuldet ist. Somit erzählt dies Werk zusammen von einer großen Unabhängigkeit: Es ist zwar einer Fasson des „forschenden Sehens“ verbunden, ohne dass es aber zwingend einer höheren Ordnung unterworfen werden muss, mit der sich „Ergebnisse“ modellieren. Die Freude daran – oder dies Wissen, dass dies möglich ist – unterschiedliche Kontexte der Wahrnehmung zu öffnen, ist wie am Schnürchen zu weit.
Schnittmenge von Natur und Baukunst im Schwerpunkt
Pro die Panoptikum im Kunst Haus Wien wird Jochen Lempert Vitrinen bespielen, und mit seinen Bilderanordnungen Konstellationen bieten, die zwischen wissenschaftlicher Schautafel und dem freien Spiel der Bilder schillern. Wie typisches Musikinstrument der Wissensvermittlung hinterfragt Jochen Lempert mit dem spezifischen Display der „Vitrine“ in unterschiedlichen Kapiteln spezifische Vorstellungen von Natur und Natur im Zusammenspiel mit Baukunst.
Die Panoptikum wurde von Maren Lübbke-Tidow kuratiert und wird in erweiterter Form im September 2018 im French Pavillon in Zagreb zu sehen sein.
Ein begleitendes Künstlerbuch wird unter Spector Books Leipzig erscheinen.
Gut den Künstler
Jochen Lempert, geboren 1958 in Moers, lebt und arbeitet in Hamburg. 1980 – 1988 erfolgte ein Studium der Lebenslehre an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. In den frühen 1990er Jahren war Lempert Mitglied der Künstlergruppe Schmelzdahin. Mit seiner eigenen künstlerischen Arbeit wurde Lempert zu zahlreichen internationalen Gruppen- und Einzelausstellungen eingeladen. Einzelpräsentationen waren zuletzt u.a. 2017 im Sprengel Museum Hannover (DE), 2016 im IZU Photo Museum in Clematis-no-oka (JP), 2015 im Cincinatti Fasson Museum (US), 2013 in der Hamburger Kunsthalle oder 2010 im Museum Ludwig Köln zu sehen. Jochen Lempert hat viele (Künstler-) Bücher hrsg., zuletzt erschien 2017 im Selbstverlag The Skins of Alka impennis (1997 – 2017) oder 2016 Field Guide, hrsg. vom IZU Photo Museum (JP).
2017 erhielt Jochen Lempert den Camera Austria Preis zum Besten von zeitgenössische künstlerische Fotografie der Stadt Graz.
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