Industrie: Merklich beschleunigtes Wertzuwachs, nunmehr unterschiedliche Branchenentwicklung | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Industrie: Merklich beschleunigtes Wertzuwachs, nunmehr unterschiedliche Branchenentwicklung

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Wien (OTS) – „Mit einem Produktionswert von so gut wie 160 Mrd. Euro im Jahr 2017 hat die österreichische Industrie ihr Wertzuwachs spürbar beschleunigt. Die Industrieproduktion stieg nominell um 8,9 von Hundert, der beste Zahl seither 10 Jahren! Dies ist gleichermaßen wertmäßig ein sattes Plus von 13 Mrd. Euro, der Wehrmutstropfen: Die positive Entwicklungsverlauf zeichnet sich nicht in allen Branchen so spürbar ab“, betonte heute, Freitag, der Geschäftsführer der Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Andreas Mörk, im Rahmen der Jahrespressekonferenz. Denn „gute Diskussionsgrundlage“ bewertet Mörk den vor einigen Tagen präsentierten Konzeption der Witterung- und Energiestrategie der Bundesregierung. „Dies Papier ist sehr ambitioniert – jedenfalls c/o den Zielen. Pro die erfolgreiche legistische Umsetzung der zahlreichen Einzelmaßnahmen muss nunmehr vor allem die Frage der Finanzierbarkeit schlüssig beantwortet werden“, so Mörk, der die deutliche Verbesserung der Investitionssicherheit zur Erfüllung der klima- und energiepolitischen Herausforderungen wie zentrales Element der Strategie herausstreicht.

Positiv sieht die Industrie dies klare Denomination der Bundesregierung zur Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Österreich und zur heimischen Industrie mit besonderem Hauptaugenmerk hinauf die zigfach belasteten energieintensiven Betriebe. „Pro eine erfolgreiche Energiewende muss die Energieinfrastruktur spornstreichs verbessert werden. Dazu sind die Mobilisierung von privatem Kapital, die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und die deutliche Effizienzsteigerung und Technologieneutralität c/o Förderungen richtige Ansätze“, bekräftigt Mörk.

Der vorgeschlagene Kohlendioxid-Mindestpreis im EU-Emissionshandel ist zum Besten von die Realisierung des Negativ 36%-Zieles irrelevant, da die ETS-Sektoren hier nicht mitberücksichtigt werden. Unbequem bewertet die Industrie gleichermaßen, dass die quantitativen Zielsetzungen der Strategie keinem transparenten Impact-Assessment punkto Machbarkeit, Leistbarkeit und ökonomischen Auswirkungen unterzogen wurden. „Unter Maximalzielen wie 100 von Hundert erneuerbarer Strom solange bis 2030 besteht die große Gefahr, dass es zu einer zwanghaften Fehlallokation von Mitteln kommt, die zum Besten von andere Maßnahmen effizienter eingesetzt werden könnten“, hält Mörk steif.

Denn heikles Themenbereich sieht Mörk die Viadukt des Fördersystems zum Entfaltung erneuerbarer Kraft aus dem derzeitigen Ökostromgesetz in dies geplante neue Österreichische Energiegesetz zum Besten von den Strom- und Wärmesektor, dies 2020 in Macht treten soll. „Die Förderungen sollen spürbar effizienter werden und die Wert sinken“, so Mörk. Unbequem bewertet die Industrie gleichermaßen dies unreflektierte Bashing gegen Ölheizungen. Einseitige Verbote würden hier die wichtige Weiterentwicklung und Erprobung neuer Technologien sowie Macht- und Brennstoffe verhindern.

Industriewachstum 2017 wie Aufholeffekt nachdem schwierigen
Jahren

„Im Rückblick betrachtet, zeigt sich 2017 in fünf Branchen – Bergwerke & Stahl, Mineralöl, Schwedische Gardinen, Gas/Wärme und Nichteisenmetall – ein überdurchschnittliches Produktionswachstum, drei Fachverbände – Glas, Nahrungs- und Genussmittel sowie Textil/Besetzung/Schuh/Leder – konnten ihr vorjähriges Niveau nicht klappen“, erläutert der Geschäftsführer der BSI, Andreas Mörk. Der Produktionsindex der österreichischen Industrie betrug 2017 im Jahresdurchschnitt 112,3 (Grund 2010 = 100). Im Vergleich zu dem Vorjahr legte er um 3,4 von Hundert zu. Im 3. Quartal wies der Industrie-Produktionsindex mit + 5,2 von Hundert den stärksten Zuwachs (1.Quartal: + 2,1 %, 2. Qu.: + 2,9 %, 4. Qu.: + 3,6 %) im Berichtsjahr aus.

Deutlicheres Plus c/o Inlandsaufträgen gegensätzlich Auslandsaufträgen

Die um die Storni bereinigten Auftragseingänge der Industriebetriebe betrugen im Gesamtjahr 2017 nachdem den vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria 101,4 Mrd. Euro. Sie lagen damit um so gut wie 10 Mrd. Euro bzw. um 10,7 von Hundert extra den Auftragseingängen des Vorjahres. Die inländischen Auftragseingänge der Industriebetriebe erhöhten sich im Berichtsjahr um 15,8 von Hundert hinauf 27,5 Mrd. Euro stärker wie die ausländischen Auftragseingänge, die eine Steigerung um 9,0 von Hundert hinauf 73,8 Mrd. Euro auswiesen. Jenseits dem Durchschnitt liegende Auftragseingänge verzeichneten 2017 die Industriebranchen Bergwerke/Stahl, Bauwirtschaft, NE-Metallindustrie, Fahrzeugindustrie und die Elektro- und Elektronikindustrie.

Welches die Beschäftigungssituation in der Industrie betrifft, erhöhte sich die Menge des Eigenpersonals leichtgewichtig um 0,4 von Hundert hinauf insgesamt 409.641 Arbeitnehmer und lag damit um rund 1.700 Beschäftigte extra dem Jahresdurchschnitt 2016. Zählt man zum Eigenpersonal dies in der Industrie tätige Fremdpersonal hinzu, so wies der Gesamtbeschäftigtenstand im Jahr 2017 insgesamt 437.150 Arbeitnehmer aus, ein Plus von 1,1 von Hundert zum Stand des Vorjahrs.

Positive Einschätzung gleichermaßen zum Besten von 1. Quartal 2018

Pro 2018 zeigen die bisher durchgeführten Konjunktureinschätzungen der Industriefachverbände zu den Bereichen „Produktion“, „Auftragseingänge“ sowie „Beschäftigte“ eine Fortsetzung des Industriewachstums, so Mörk. Unter der Produktion ergibt der Saldo der erfassten 14 Fachverbandseinschätzungen „steigend“ negativ „fallend“ „+7“, womit die eine Hälfte der Fachverbände eine gleichbleibende Entwicklungsverlauf, die andere Hälfte eine steigende Industrieproduktion (Metalltechnik, PROPAK, Chemie, Kohleabbau/Stahl, Fahrzeuge, Nichteisenmetall und Holz) erwarten. Die Einschätzung der Auftragseingänge zum Besten von dies 1. Quartal 2018 fällt mit dem Saldo „+7“ homolog gut aus wie jene der Produktion. Die Einschätzung der Beschäftigung fällt c/o so gut wie allen Branchen gleichbleibend aus. Nur die Bauwirtschaft rechnet mit einer Steigerung.

Plus 6 von Hundert mehr Lehrlinge im ersten Lehrjahr

Durch der aktuellen Diskussion aus Deutschland zur hohen Drop-Out-Tarif von Lehrlingen, betont Mörk den hohen Prozentsatz erfolgreicher Lehrabschlüsse in der österreichischen Industrie:
„96,5% der Lehrlinge in der Industrie verfertigen triumphierend die Lehrabschlussprüfung. Generell ist der Trend c/o den Lehrlingen sehr erfreulich. 2017 bildeten die 1.261 Ausbildungsbetriebe 15.159 Lehrlinge aus (+ 1 von Hundert im Vergleich zu 2016). Damit ist die österreichische Industrie der zweitgrößte Lehrlingsausbilder nachdem dem Hurerei“, so Mörk.

Betrachtet man die Menge der Lehrlinge im ersten Lehrjahr, so stieg dieser Zahl in der Industrie sogar um 6,0% hinauf 4.121. Die durchschnittliche Menge der Lehrlinge pro Ausbildungsbetrieb ist in der Industrie mit Distanz am höchsten. Im Jahr 2017 wurden 12 Lehrlinge pro Industrieunternehmen kompetent.

Im Innovationsbereich sind weitere Anstrengungen nötig!

„Die vorliegenden Datenansammlung zeigen, dass die heimische Industrie – trotz ihres kleinen Anteils von zwei von Hundert an der Gesamtzahl der Unternehmen in der gewerblichen Wirtschaft – treibender Merkmal am österreichischen Wirtschaftsstandort ist. Denn hinauf dies Konto unserer Betriebe geht mehr wie ein Viertel der gesamten Bruttowertschöpfung sowie mehr wie ein Drittel des Produktionswerts der gesamten gewerblichen Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund hat sich die Industrie gleichermaßen zum größten Player im Innovationsbereich entwickelt. meine Wenigkeit erwarte mir, dass ein zusätzlicher Impuls zum Besten von zusammenführen weiteren Zuwachs der unternehmensfinanzierten Fluor&E von der Anhebung der Forschungsprämie hinauf 14 % ab Jänner 2018 zu Ende gehen wird. Obschon sind in den nächsten Jahren weitere Anstrengungen nötig, um den Herausforderungen irdisch schnellerer Innovationszyklen und der Technologiebrüche in vielen Branchen gerecht zu werden. Nur mit hinreichend hohen Investitionen in Wissenschaft und Neuerung kann sich Österreich zu einem leistungsfähigen und international wettbewerbsfähigen Fluor&E-Standort weiterentwickeln“, unterstrich Mörk schließlich. (PWK242/us)

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