MKV und ÖCV gedenken am Krypta von Leopold Figl 1. Dachautransport vor 80 Jahren | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

MKV und ÖCV gedenken am Krypta von Leopold Figl 1. Dachautransport vor 80 Jahren

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Wien (OTS) – Die beiden großen katholischen couleurstudentischen Verbände, der Österreichische Cartellverband (ÖCV, von kurzer Dauer CV) und der Mittelschüler-Kartellverband (MKV), gedachten heute am Zentralfriedhof der Todesopfer des Nationalsozialismus aus Anlass des 80. Jahrestages des ersten Transportes verhafteter Homo austriacus in dasjenige Konzentrationslager Dachau. Im Rahmen einer Kranzniederlegung am Ehrengrab des ehemaligen Bundeskanzlers Leopold Figl wurde im Beisein seines Großneffen Bezirksvorsteher Markus Figl Mahnwache gehalten und eine Gedenkveranstaltung abgehalten. Leopold Figl war eine von 150 Persönlichkeiten, die im vierter Monat des Jahres 1938 vom Wiener Westbahnhof per Fahrbahn nachher Dachau verfrachtet wurden. Teil dieses Transports waren hochrangige Beamte, Volksvertreter mit sozialistischem, christlich-sozialem oder kommunistischem Hintergrund, Intellektuelle sowie Spitzenrepräsentanten der IKG. Neben Figl saßen zahlreiche weitere prominente Volksvertreter, darunter Neben… Alfons Gorbach oder Franz Olah im Zug, der von den Nazis verhöhnend wie „Prominententransport“ tituliert in die Vergangenheit einging.

„MKV und ÖCV haben unter den Nationalsozialisten extrem gelitten. Viele Verbindungsheime wurden noch in der Nacht zum 12. März 1938 gestürmt, das Inventar von den Nazihorden vernichtet und unsere Verbände und seine Verbindungen verboten“, erinnert der Vorsitzende des Mittelschüler-Kartellverbandes, Walter Gröblinger an die schreckliche Zeit des NS-Regimes.

Beiderlei Verbände nach sich ziehen sich schon frühzeitig gegen den Nationalsozialismus ganz und gar: „Schon zehn Jahre bevor Hitler in Deutschland an die Macht gekommen ist, am 21. November 1923, hat der CV in Wien klargestellt, dass man als Nazi kein CVer sein kann und umgekehrt“, betont der Vorortspräsident des Österreichischen Cartellverbandes, Michael Jayasekara. Und Neben… der MKV hat schon im Jahr seiner Gründung (1933) seinen Mitgliedern die Mitgliedschaft in der NSDAP untersagt. Wort für Wort hieß es früher: „Es ist jedem Mitglied verboten der nationalsozialistischen Arbeiterpartei (Hitler-Bewegung) als Mitglied anzugehören oder ihre Interessen in irgendeiner Weise zu fördern.“ Dieser Entscheidung galt solange bis zur Zwangsauflösung des MKV und seiner Verbindungen im Jahr 1938.

Jayasekara und Gröblinger herausstellen unisono: „Viele unserer Mitglieder wurden von den Nazis ermordet, oder in Konzentrationslager und Gefängnisse nicht zugreifbar. Dort wurden sie gefoltert und misshandelt, weil sie katholisch waren, weil sie überzeugte Homo austriacus waren. Andere verloren ihre Anstellungen, wurden ausgewiesen oder mussten andere Drangsal der Nazis tapfer ertragen. Dieser Gräueltaten wollen wir heute stellvertretend zum Besten von Dutzende MKVer und ÖCVer und stellvertretend zum Besten von Mio. Menschen, die unter der Naziherrschaft gelitten nach sich ziehen, am Krypta von Leopold Figl gedenken.

Nebst der Kranzniederlegung wurden Neben… die Leistungen Figls zum Besten von Österreich gewürdigt. „Figl ist ein Stück des heutigen Österreich“, betont Gröblinger: „Wir sind ihm und allen seinen Zeitgenossen, die unser Nationalstaat nachher den 2. Weltkrieg aufgebaut nach sich ziehen, zu Erkenntlichkeit verpflichtet und versprechen Neben… weiterhin an dieses Österreich zu Vertrauen schenken. An ein freies Österreich in einem freien Europa.“

„Unlust aller Schrecken in den Konzentrationslagern hat Leopold Figl nicht aufgegeben und nie seinen Vertrauen schenken an Österreich verloren. Statt sich nachher seiner Rettung zurückzuziehen, hat er sich unbeirrt zum Besten von die Wiedererlangung der Souveränität Österreichs eingesetzt und wie erster Kanzler der Zweiten Republik dieses Nationalstaat maßgeblich geformt. Sein unerschütterlicher Weltbild an eine freie und unabhängige Zukunft Österreichs manifestiert sich Neben… in seinem berühmten Zitat ‚Glaubt an dieses Österreich‘. Seine Verbundenheit zu Österreich gab den Österreicherinnen und Österreichern wieder Mut und Hoffnung. Seine Persönlichkeit ist unvergesslich in unserem Gedächtnis und der Vergangenheit Österreichs festgeschrieben“, erinnert Großneffe Markus Figl: „Linie im Gedenkjahr 2018 ist es unsrige historische Verantwortung an diesen dunklen Teil unserer Vergangenheit zurückzuerinnern. Ebendiese Wiedererleben an den Horror des Nationalsozialismus gilt es vor allem Neben… hierfür zu verwenden, um zu warnen, dass so irgendetwas nie wieder geschehen darf.“

Seine kategorisch anti-nationalsozialistische Pose und sein Fürsprache zum Besten von die Unabhängigkeit Österreichs hätte Leopold Figl weitestgehend mit seinem Leben getilgt. Er war zwischen 1. vierter Monat des Jahres 1938 solange bis 6. vierter Monat des Jahres 1945 weitestgehend durchgehend in Konzentrationslagern inhaftiert, erst in Dachau, wo er wie erster Homo austriacus zur Prügelstrafe verurteilt wurde und anschließend sechs Monate Dunkelhaft ertragen musste, dann 1940 in Flossenbürg und anschließend wieder in Dachau. Nachdem einer zwischenzeitlichen Freilassung 1943 wurde er wegen seines neuerlichen Bemühens um die Schaffung politischer Strukturen mit österreichischer Prägung 1944 erneut inhaftiert und ins KZ Mauthausen gebracht. 1945 wurde der zu Tode verurteilte Leopold Figl ins Landesgericht zum Besten von Strafsachen verlegt, wo er in der Todeszelle uff seine Hinrichtung warten musste. Bloß dasjenige Kriegsende und die Rettung durch die Alliierten retteten ihm dasjenige Leben.

Obwohl politische Diskussionen im KZ strengstens verboten waren, kam es in Bälde zu Gesprächen zwischen den inhaftierten Österreichern der verschiedenen politischen Vorrat. Die Zusammenarbeit der einst solange bis zum Bürgerkrieg verfeindeten Sozialdemokratische Partei Deutschlands und Bürgerlichen hatte im „Spuk der Lagerstraße“ und im verbinden erfahrenen Weh ihre Wurzeln. Punktum diesem Spuk hervor war es zum Besten von viele dieser KZ-Insassen – an der Spitze Leopold Figl – eine patriotische Selbstverständlichkeit am Wiederaufbau eines demokratischen Österreichs mitzuwirken.

„Die hohe Zahl an katholisch-korporierten Gefangenen des ‚Dachauer-Prominententransportes‘ zeigt mit aller Deutlichkeit, dass Neben… Katholisch-korporierte und andere Vertreter des katholischen Lagers zu den ersten Opfern des Nationalsozialismus gehörten“, stellen Gröblinger und Jayasekara im Endeffekt hold.

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