Die JUNOS fordern, dass die Parteienförderung deutlich reduziert wird, weil das Budget knapp ist. Sie haben heute die Kampagne „Parteienförderung halbieren statt kassieren – damit dir mehr bleibt“ gestartet. Außerdem gibt es eine Petition, mit der sie die Bevölkerung auffordern, gemeinsam Druck auf die anstehenden Verhandlungen zum Doppelbudget auszuüben.
JUNOS-Bundesvorsitzende Sophie Wotschke sagt dazu: „Wer sparen fordert, muss bei sich selbst beginnen. Während Studierende, junge Arbeitnehmer:innen und Familien sparen müssen, bleiben die Parteien bisher ausgespart. Das ist weder nachvollziehbar noch gerecht.“
Österreich gibt im Vergleich zu anderen europäischen Ländern besonders viel Geld an politische Parteien. Im Jahr 2025 sind es etwa 266 Millionen Euro für Parteien und deren Organisationen. Bezogen auf die Anzahl der Menschen im Land ist das deutlich mehr als in Ländern wie Deutschland. Wotschke erklärt: „Österreich ist damit absoluter Europameister. In anderen Bereichen wäre uns das lieber.“
Eine Demokratie funktioniert vor allem durch Transparenz, Vertrauen und echte Mitbestimmung. Aber so hohe Förderungen braucht sie nach Meinung der JUNOS nicht. „Effizienz und Maß müssen auch für die Politik gelten“, sagt Wotschke. Die JUNOS schlagen deshalb vor, die Parteienförderung zu halbieren. So könnten jährlich über 130 Millionen Euro eingespart werden, die dann für Entlastungen zum Beispiel für junge Menschen oder Familien genutzt werden können.
Wotschke betont: „Wer von der Bevölkerung Konsolidierung verlangt, muss selbst bereit sein, einen Beitrag zu leisten. Die Glaubwürdigkeit der Politik beginnt bei sich selbst.“
Ausblick: Zum Start der Kampagne haben die JUNOS auch eine Petition gestartet, um viele Menschen für eine Reform der Parteienfinanzierung zu gewinnen. Wotschke erklärt abschließend: „Weniger Geld für Parteiapparate bedeutet mehr Spielraum für die Zukunft der jungen Generation.“
Hier geht es zur Petition: openpetition.eu/!tzsyk

