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ÖVP – Keri: Neuer Missbrauchsfall erschüttert MA 11 Kontrollaufsicht

**Volle Aufklärung und Transparenz gefordert – Schriftliche Anfrage an Neos-Stadträtin Emmerling in Vorbereitung** In der jüngsten Debatte um Versäumnisse der Magistratsabteilung 11 (MA 11) fordern VertreterInnen eine umfassende Aufklärung und volle Transparenz. Die Aufsichts- und Kontrollmechanismen der MA 11 haben offenbar versagt, was zu erheblichen Missständen geführt hat. Vor diesem Hintergrund bereitet Neos-Stadträtin Emmerling eine schriftliche Anfrage vor, um die Verantwortlichkeiten zu klären und notwendige Konsequenzen einzuleiten. Die Situation unterstreicht den dringenden Bedarf, bestehende Kontrollstrukturen zu überprüfen und zu verbessern.

Gestern wurde bekannt, dass es den Verdacht auf sexuellen Missbrauch in einer Einrichtung der MA 11 gibt, die Verträge mit dem Amt hat. Das erschüttert das Vertrauen in die Kontrolle dieser Behörde sehr stark. Schon früher gab es Meldungen über Missbrauch und Vertuschung bei Wiener SOS-Kinderdorf-Einrichtungen. Das zeigt, dass es große Probleme bei der Kontrolle, Aufsicht und rechtzeitigen Reaktion gibt. Die Kontrollsysteme der MA 11 haben versagt, und es wurde kein ausreichender Schutz für die Kinder geboten“, sagt Sabine Keri, die Familiensprecherin der Wiener Volkspartei.

„Wenn sehr schutzbedürftige und psychisch belastete Menschen über längere Zeit missbraucht werden können, ohne dass es jemand bemerkt, dann gibt es weiterhin einen schweren Fehler im System. Das Einzige, was jetzt helfen kann, ist volle Offenheit und eine gründliche Aufklärung. Deshalb werden wir eine ausführliche schriftliche Anfrage an die zuständige Neos-Stadträtin Emmerling schicken“, erklärt Keri. „Die Neos dürfen sich nicht länger hinter der MA 11 verstecken. Es muss endlich Verantwortung übernommen werden, damit solche Missbrauchsfälle in Zukunft nicht mehr passieren können“, so Keri weiter.

Die MA 11 ist das Amt für Jugend und Familie in Wien und ist für den Schutz von Kindern und Jugendlichen zuständig. Mehr Transparenz und strengere Kontrollen werden von vielen Seiten gefordert, damit solche Vorfälle frühzeitig erkannt und verhindert werden können.