„Es ist uns an den FH/HAW ein besonderes Anliegen, vor allem unsere weiblichen Studierenden zu stärken und mit gezielten Maßnahmen zu fördern. Wir freuen uns, dass immer mehr Frauen auch technisch-naturwissenschaftliche Studien wählen. FH/HAW leisten damit einen wichtigen Beitrag traditionelle Strukturen aufzubrechen, Frauen bei der Studienwahl zu unterstützen und sie für chancenreiche Berufsfelder zu gewinnen. Zugleich treiben wir die Akademisierung von Berufsfeldern wie den nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen voran, die weiterhin stark von Frauen geprägt sind. Gemeinsam mit den Lehrenden, Forschenden, Studierenden und Absolvent:innen setzt sich die FHK für deren Weiterentwicklung ein. Wir sehen deutliche Fortschritte, wissen aber auch, dass noch weitere Schritte notwendig sind.
“, betont FHK-Präsidentin Ulrike Prommer.
In Deutschland steigt der Anteil von Frauen an Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (FH/HAW) immer weiter. Im Studienjahr 2025/26 waren erstmals mehr als die Hälfte aller Studierenden weiblich – genau 54,1%. Auch bei den Studienanfänger:innen und den Absolvent:innen liegt der Frauenanteil mit 53,9% bzw. 55% klar über der Hälfte. Das zeigt: Immer mehr Frauen entscheiden sich für ein Studium, auch in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern, die früher oft von Männern dominiert wurden.
Auch bei den wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen an FH/HAW wächst der Frauenanteil stetig. Ende 2024 waren bereits 43% der wissenschaftlichen Beschäftigten Frauen – das sind rund 5% mehr als vor fünf Jahren. Dies ist ein wichtiger Schritt, um mehr Gleichstellung und Vielfalt in der Forschung zu erreichen.
Damit diese positive Entwicklung weitergeht, brauchen die FH/HAW gute Bedingungen für Lehre und Forschung. „Daher werden wir uns weiterhin für die Schaffung der finanziellen Planungssicherheit für FH/HAW und eine stärkere Berücksichtigung einer Forschungskomponente im neuen FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplan ebenso wie die Prüfung eines Promotionsmodells einsetzen.
“, erklärt Ulrike Prommer zum Abschluss.
Zusätzlich arbeiten FH/HAW daran, das Studium mit der späteren Berufspraxis besser zu verknüpfen und Frauen in Führungspositionen zu bringen. Solche Maßnahmen helfen, die Vielfalt in Wissenschaft und Beruf zu stärken und neue Chancen für alle Studierenden zu schaffen.
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