Anlässlich des Internationalen Frauentags beschäftigen sich die SPÖ-Frauen bei ihrer Bundesfrauenkonferenz am Freitag, den 6. März, in der Messe Wien mit wichtigen Fragen zur Zukunft der Frauenpolitik. Unter dem Motto „Mit Sicherheit für die Frauen“ steht dieses Jahr besonders die soziale, wirtschaftliche und persönliche Sicherheit von Frauen im Mittelpunkt. Die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Ruth Manninger erklärt: „Sicherheit ist für Frauen weit mehr als ein Schlagwort. Sie bedeutet Schutz vor Gewalt, gleiche Chancen im Berufsleben, faire Einkommen, verlässliche Gesundheitsversorgung und ein starkes soziales Netz.“ Besonders jetzt, wo die Lebenshaltungskosten steigen, der Arbeitsmarkt unsicherer wird und die Gesellschaft mehr Spannungen hat, brauchen Frauen politische Unterstützung, die sie stärkt und schützt.
Zusätzlich ist es wichtig zu erwähnen, dass Sicherheit auch bedeutet, dass Frauen Zugang zu Bildung und Weiterbildung haben, um langfristig besser abgesichert zu sein. Ebenso sollte die Gesundheitsversorgung speziell auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet sein, zum Beispiel durch mehr Angebote zur psychischen Gesundheit.
Gewaltschutz konsequent ausbauen
Ein sehr wichtiges Ziel ist der Schutz vor Gewalt. „Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner hat eine Forderung der SPÖ-Frauen nach einem Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt umgesetzt. Alle Ressorts müssen konsequent die Lücken im Gewaltschutz schließen. Das ist ein Schlüssel im Kampf gegen Gewalt an Frauen“, so Manninger. Jede Frau soll ohne Angst leben können – zuhause, am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit. Deshalb fordern die SPÖ-Frauen die konsequente Umsetzung des Nationalen Aktionsplans, besonders das Prinzip „Nur Ja heißt Ja“. „Das Konsensprinzip ist ein notwendiger Paradigmenwechsel – die Täter müssen Rechenschaft abgeben und nicht die Opfer“, erklärt Manninger weiter.
Zur Ergänzung: Neben gesetzlichen Maßnahmen sind auch bessere Beratungsstellen und mehr Schutzangebote für betroffene Frauen wichtig, damit sie Unterstützung schnell und einfach erhalten können.
Wirtschaftliche Unabhängigkeit sichern
Viele Frauen arbeiten in Teilzeit, verdienen weniger und sind daher stärker von Altersarmut bedroht. „Wir SPÖ-Frauen setzen uns für das Halbe-Halbe-Prinzip ein, gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, eine faire Verteilung der Care-Arbeit und den Ausbau von hochwertigen Kinderbetreuungsangeboten“, sagt Manninger. „Die Umsetzung der Lohntransparenz-Richtlinie ist das Gebot der Stunde“, betont sie weiter. Denn wirtschaftliche Unabhängigkeit ist die Grundlage dafür, dass Frauen selbstbestimmt leben können.
Außerdem ist wichtig, dass Frauen bessere Chancen auf Führungspositionen sowie in männlich dominierten Berufen bekommen, um die Ungleichheit in der Arbeitswelt weiter abzubauen.
Starke Stimme für Gleichstellung
Die Bundesfrauenkonferenz, bei der rund 400 Delegierte und 200 Gäste dabei sind, zeigt deutlich: Gleichstellung ist keine Nebensache, sondern eine wichtige Zukunftsfrage. „Mit Sicherheit für die Frauen“ bedeutet, politische Entscheidungen konsequent aus einer feministischen Sichtweise zu treffen und Benachteiligungen aktiv zu beseitigen.
Gleichstellung fängt vor allem innerhalb der Partei an. „Wir fordern die Einhaltung und Weiterentwicklung der parteiinternen Frauenquote auf allen Ebenen. Frauen müssen in politischen Ämtern, auf Wahllisten und in Führungspositionen vertreten sein. Wer Gleichstellung fordert, muss sie auch selbst leben. Die Einhaltung der Quote ist eine Frage der politischen Glaubwürdigkeit“, betont Manninger. Deshalb soll das Statut mögliche Schlupflöcher schließen und ein spezieller Frauenförderplan ausgearbeitet werden.
Zum Schluss: Gleichstellung verbessert nicht nur das Leben der Frauen, sondern bringt auch der gesamten Gesellschaft Fortschritt, weil Vielfalt zu besseren Entscheidungen führt.
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