SPÖ-Muchitsch: „Zahlen vorlesen ist noch keine aktive Arbeitsmarktpolitik!“

SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch zeigt sich angesichts wieder steigender Arbeitslosigkeit in Österreich wenig überrascht: „Zahlen vorlesen ist noch keine aktive Arbeitsmarktpolitik!“ Die erstmals seit zwei Jahren steigenden Arbeitslosenzahlen seien demnach auch Ausdruck des Regierungsversagens im Bereich des Arbeitsmarkts und in der Bekämpfung der Folgen der Rekordteuerung. Insbesondere eine Jugendarbeitslosigkeit, die um 10,4 Prozent steigt, sei ein echtes Problem. ****

Es reiche eben auch nicht, den Arbeitskräftemangel zu bejammern, argumentiert Muchitsch: „So kompliziert ist es nicht: Zeiten des Arbeitskräftemangels erfordern eben höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.“ Stattdessen zerbreche sich die Regierung nur den Kopf darüber, wie man das Arbeitsleben verschlechtern kann, erinnert Muchitsch an das Vorhaben der Abschaffung der geblockten Altersteilzeit, an das ständige Erweitern der Mangelberufsliste oder an Pläne, den Kündigungsschutz in Form der Kündigungsfristen von Arbeiter*innen dramatisch zu beschneiden.

„Höhere Löhne, bessere Arbeitszeiten, Planbarkeit, Erhöhung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ein ganztägiges Kinderbetreuungsangebot in ganz Österreich – es gibt zahlreiche Schrauben, die nur darauf warten, in die richtige Richtung gedreht zu werden“, zählt Muchitsch abschließend auf, was die Regierung dringend umsetzen müsse. (Schluss) up

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