Schocksturm gegen Hattmannsdorfer: Grüne fordern endlich radikalen Energiewende-Plan – doch Öl- und Gas-Krise bleibt ungelöst!

„Kein Wort zum Ausstieg aus Öl und Gas, kein Schutz vor Preisschocks: Die Bundesregierung und Hattmannsdorfer agieren so, als wäre Österreich eine Insel der Seligen.“ Das sagt Lukas Hammer, der Energiesprecher der Grünen, zur heutigen Pressekonferenz von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer. Er meint, dass es keine wirklichen Maßnahmen geben wird, um die Energiepreise zu kontrollieren, obwohl die Regierung das versprochen hatte. Hammer erklärt: „Wir haben von Anfang an gesagt, dass das leere Versprechungen und reine Ankündigungspolitik ohne jede Substanz sind.“

Hammer betont, wie wichtig es ist, die Abhängigkeit von Öl und Gas endlich zu beenden. Er sagt: „Wir müssen die strukturelle Abhängigkeit von Öl und Gas endlich durchbrechen. Wer Energiesicherheit und leistbare Preise ernst nimmt, muss jetzt handeln, statt nur davon zu reden.“ Die Energieversorgung soll sicherer und günstiger werden, indem man weniger auf fossile Brennstoffe setzt.

„Solange fossile Energieträger unsere Welt antreiben, bleiben Wirtschaft, Sicherheit und Preise Spielbälle geopolitischer Krisen.“ Hammer erklärt, dass es nur eine gute Lösung gibt: „Die einzige Antwort darauf kann nur eine beschleunigte Energiewende und der entschlossene Ausbau heimischer, sauberer Energiequellen sein.“ Das bedeutet, dass Österreich mehr erneuerbare Energien wie Wind- und Sonnenkraft nutzen und schnell ausbauen muss. Er fügt hinzu: „Die sicherste Energie ist jene, die wir selbst produzieren – denn die kann uns niemand abschalten oder als Waffe gegen uns missbrauchen.“

Hammer kritisiert auch, dass wichtige Gesetze fehlen oder nicht genug Fortschritte gemacht werden. Er nennt beispielhaft das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungs-Gesetz (EABG) und das Erneuerbare-Gase-Gesetz (EGG), die in Österreich noch fehlen. Außerdem erreichen die Ausbauziele für erneuerbare Energien nicht die nötige Geschwindigkeit oder Menge. Besonders enttäuschend sind für ihn die Budgetkürzungen: „Die Mittel für den Heizungstausch und thermische Sanierungen wurden im Budget 2026 halbiert, der Sanierungsbonus im Februar sogar ersatzlos gestrichen.“ Diese finanziellen Einschnitte machen es für viele Menschen schwieriger, auf umweltfreundliche Technologien umzusteigen. Hammer nennt das „fatale politische Fehlentscheidungen auf dem Rücken der Bürger:innen.“

Zusätzlich zu diesen Punkten wird von Expert:innen oft betont, dass eine bessere Energiepolitik nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch langfristig Arbeitsplätze schafft und Österreich unabhängiger von teuren Energieimporten macht. Die Energiewende gilt somit als wichtiger Schritt für eine nachhaltige Zukunft und stabile Wirtschaft.

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