Heute schreiben die ersten Schüler*innen in Österreich ihre Matura. Bei dieser wurden nun beinahe alle noch verbliebenen Anpassungen, die es seit Beginn der Pandemie gab, gestrichen. Und das trotz „jahrelangem, chaotischem Pandemiemanagement der Bundesregierung, unter dem die Schüler*innen massiv gelitten haben“, hält SPÖ-Bildungssprecherin Petra Tanzler fest.
Die Kritikpunkte der Maturant*innen, die der Landesschülervertreter Linus Kolar im heutigen Ö1-Morgenjournal vorgebracht hat, seien „zur Gänze zu unterstützen“, so Tanzler. „Die heurigen Maturant*innen hatten genauso mit den Schulschließungen, dem Distance-Learning und den damit verbundenen Einschränkungen ihrer Ausbildung sowie psychischen Belastungen zu kämpfen, wie die Jahrgänge vor ihnen. Es ist für mich daher absolut unverständlich, wieso die diesjährigen Maturant*innen wieder zum ‚business as usual‘ zurückkehren müssen.“
Die SPÖ habe sich bereits in der Vergangenheit für das Weiterführen der Matura-Anpassungen eingesetzt. „Es braucht zusätzliche Fördermaßnahmen, bis alle Jahrgänge, die von den COVID-Maßnahmen betroffen waren, ihren Abschluss haben“, fordert die SPÖ-Bildungssprecherin. „Herr Minister, hören Sie auf die Maturant*innen! Sie sind die Expert*innen für ihre Lebensrealitäten und sollten als solche ernstgenommen werden“, spricht Tanzler abschließend direkt Bildungsminister Polaschek an. (Schluss) ts/up
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