Arnoldner/Eppinger: Kulturschaffende werden von Stadtregierung im Stich gelassen
Wien (OTS) – Die heute angekündigte Fortführung des Wiener Kultursommers an sich ist durchaus erfreulich, täuscht aber nicht über die Weigerung von SP-Kulturstadträtin Kaup-Hasler hinweg, die im letzten Jahr zur Bewältigung der Coronakrise eingeführten Arbeitsstipendien für Kulturschaffende auch 2021 fortzuführen. „Letztes Jahr waren sich alle Parteien in Wien einig, was die Einführung der Stipendien bzw. die Aufstockung der Mittel dafür betrifft. Umso erstaunlicher ist es nun, dass diese Arbeitsstipendien – ganz im Gegensatz zu anderslautenden Ankündigungen – nicht fortgeführt werden sollen“, kritisiert die Stadträtin der neuen Volkspartei Wien, Bernadette Arnoldner.
Die Begründung der Kulturstadträtin? Die Weiterführung sei schlicht nicht notwendig, da der Bund mittlerweile genug eigene Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht habe. „Noch vor 2 Monaten habe ich Kaup-Hasler persönlich darauf angesprochen, ob die Arbeitsstipendien wieder kommen – ihre Antwort damals im Kulturausschuss: Ein klares Ja!
Jetzt, mitten im fortdauernden Kultur-Lockdown keine Notwendigkeit für weitere Unterstützung der Wiener Kulturschaffenden zu sehen, ist schon bemerkenswert. Wenn Wien auch nach der Corona-Krise eine Kulturstadt sein soll, dann muss die Stadtregierung nicht nur den großen Bühnen unter die Arme greifen, sondern auch den vielen Künstlern/innen“, betont Kultursprecher Peter L. Eppinger. „Für uns ist jedenfalls klar, dass es sich um eine sinnvolle Maßnahme zur Unterstützung von Kulturschaffenden handelt und angesichts der schwierigen Situation im Kulturbereich eine Fortführung der Arbeitsstipendien 2021 absolut notwendig ist“, so Arnoldner und Eppinger abschließend.
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