Journalismuspreis Industrie 2026: Auszeichnung für tiefgründigen Qualitätsjournalismus | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Journalismuspreis Industrie 2026: Auszeichnung für tiefgründigen Qualitätsjournalismus

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Am 7. April zeigte sich im Haus der Industrie erneut, wie wichtig guter Wirtschaftsjournalismus für unsere Gesellschaft ist. Zum dritten Mal verlieh die Industriellenvereinigung (IV) Preise für besondere journalistische Arbeiten. Diese Beiträge erklären wirtschaftliche Themen klar, genau und aus verschiedenen Blickwinkeln. Bei der feierlichen Veranstaltung gab es Auszeichnungen in mehreren Kategorien. Außerdem wurde der Milan Frühbauer-Preis für besondere Leistungen im Wirtschaftsjournalismus vergeben. Christoph Neumayer, der Generalsekretär der IV, sagte bei der Preisverleihung: „Gerade in herausfordernden Zeiten ist fundierter und verständlicher Wirtschaftsjournalismus unverzichtbar. Er hilft, komplexe Entwicklungen einzuordnen und trägt wesentlich zu einer sachlichen öffentlichen Debatte bei.“ Gerade durch die aktuelle wirtschaftliche Lage gewinnen solche Beiträge an Bedeutung, da sie helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger

In der Kategorie „Print & Online“:
Sebastian Hofer erhielt den Preis für seinen Artikel „Dotterdämmerung“. Darin beschreibt er die Probleme auf dem weltweiten Eiermarkt. Sein Text verbindet wirtschaftliche Fakten mit Informationen aus der Produktion, Ernährung und Geschichte der Kultur. Der Beitrag überzeugt durch eine klare Sprache, gutes Tempo und eine kreative Herangehensweise. So werden schwierige Themen verständlich und auch interessant dargestellt.

In der Kategorie „Interview“:
Matthias Auer gewann mit dem Interview „In Österreich ist es oft am besten, wenn man nichts macht“. Er interviewte einen wichtigen Gesprächspartner sehr klug und leitete das Gespräch gezielt. Die Fragen sind klar und direkt, die Antworten waren differenziert und zeigen wichtige wirtschaftliche Probleme und globale Zusammenhänge.

In der Kategorie „Bewegtbild, Radio & Podcast“:
Kathrin Pollak wurde für ihren Erklärfilm „Wie schlimm ist das Budgetloch wirklich?“ ausgezeichnet. Sie bringt ein kompliziertes und politisch wichtiges Thema verständlich und gut strukturiert rüber. So können auch jüngere ZuschauerInnen die wirtschaftlichen Hintergründe gut nachvollziehen. Die Reihe überzeugt durch klare Sprache und eine ausgewogene Darstellung verschiedener Sichtweisen.

In der Kategorie „Kurzbeitrag & Kommentar“:
Aloysius Widmann bekam den Preis für seinen Kommentar „Der wahre Gegner unseres Wohlstands“. Mit klaren Worten und präzisem Denken fasst er ein schwieriges Thema zusammen und formuliert eine starke, nachvollziehbare These, die zum Nachdenken anregt.

In der Kategorie „Newcomer“:
Hannah Müller überzeugte mit ihrem Beitrag „Grazer Mietpreiszuckerl“. Sie recherchierte gründlich und zeigte verständlich die aktuelle Lage am Wohnungsmarkt. Dabei macht sie deutlich, wo politische Ziele und die tatsächliche Entwicklung auseinandergehen.

Außerdem wurde Nicolas Dworak für seinen Artikel „Das böse China gängelt den Westen? Warum die Erzählung einen Haken hat“ geehrt. Der Text zeichnet sich durch eine differenzierte Betrachtung eines wichtigen geopolitischen Themas aus, zeigt scharfe Analysen und eröffnet neue Perspektiven.

Milan Frühbauer-Preis:
Madlen Stottmeyer erhielt den Milan Frühbauer-Preis als „Wirtschaftsjournalistin des Jahres“. Besonders ihre Berichte zur Signa-Thematik wurden gewürdigt. Sie liefert tiefe Analysen, bereitet diese verständlich auf und behält immer den Überblick über das große Ganze. Ihre Arbeit hilft, eines der wichtigsten wirtschaftlichen Ereignisse der letzten Jahre besser zu verstehen.

Zur Jury

Die Gewinner wurden von einer unabhängigen Fachjury ausgesucht. Die Jury besteht aus erfahrenen Fachleuten: Hannelore Veit, eine bekannte TV-Journalistin mit über 30 Jahren ORF-Erfahrung, Meret Baumann, Präsidentin der Auslandspresse in Wien, Monika Köppl-Turyna, Direktorin von EcoAustria, Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Christian Helmenstein, Chefökonom der Industriellenvereinigung, und Dominik Futschik, Bereichsleiter Strategie & Kommunikation bei der IV.

Die Industriellenvereinigung gratuliert allen Gewinnerinnen und Gewinnern herzlich und bedankt sich bei der Jury für ihre sorgfältige Arbeit!

Mehr Informationen finden Sie unter journalismuspreis.at.
Fotos der Veranstaltung gibt es hier.

Rückfragen

Marlena Mayer
Telefon: +436648412915
E-Mail: marlena.mayer@iv.at
Website: https://www.iv.at/

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