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Hermann-Gmeiner-Park: Neuer Name

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Der Gemeinderatsausschuss für Kultur und Wissenschaft hat beschlossen, den bisherigen Hermann-Gmeiner-Park im 1. Bezirk (Innere Stadt) umzubenennen. Der Park wird künftig Börsepark heißen. Diese Entscheidung wurde einstimmig getroffen, also alle politischen Gruppen waren dafür. Die Stadträtin für Kultur und Wissenschaft, Veronica Kaup-Hasler, sagte dazu: „Wir haben auf die neuen Erkenntnisse und die damit verbundenen schwerwiegenden Vorwürfe rasch reagiert und zugleich eine Lösung gefunden, die breit getragen wird. Gerade bei sensiblen Fragen im öffentlichen Raum ist es entscheidend, konsequent zu handeln und dabei einen gemeinsamen Zugang sicherzustellen.“

Die Umbenennung erfolgte, weil es neue Erkenntnisse gibt, die zu schweren Vorwürfen gegen Hermann Gmeiner führen. Deshalb wollte man den Park nicht mehr nach ihm benennen. Der neue Name Börsepark passt gut zur Umgebung des Parks und macht klar, wo er in Wien liegt. Der Vorschlag wurde zuerst im Bezirk gut aufgenommen und auch in den weiteren Stadtratsgremien unterstützt, so dass das Verfahren schnell abgeschlossen werden konnte.

Schnelles Handeln und klarer Ablauf

Schon als man die Umbenennung geprüft hat, wurde auch die Büste von Hermann Gmeiner im Park entfernt. Damit reagierte die Stadträtin rasch auf die neuen Informationen. Veronica Kaup-Hasler betont: „Gerade bei Fragen der Erinnerungskultur braucht es einen verantwortungsvollen und sensiblen Zugang. Dazu gehört auch, aktuelle Erkenntnisse ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln und unsere Gesellschaft so zu gestalten, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen konsequent mitgedacht wird.“

Vor der Entscheidung gab es einen mehrstufigen Ablauf: Zuerst wurden Vorschläge auf Bezirksebene gemacht. Dann prüften verschiedene Fachabteilungen und der Unterausschuss für Straßen- und Platznamen die Vorschläge gründlich. Am Ende stimmt der Gemeinderatsausschuss für Kultur und Wissenschaft über die endgültige Benennung ab.

Solche Umbenennungen sind Teil eines größeren Trends, bei dem Städte Namen von Orten oder Gebäuden überdenken, wenn sich die Sicht auf bestimmte Personen ändert. Dadurch wird die Erinnerungskultur aktualisiert und an heutige Werte angepasst.

Rückfragen

Philipp Stoisits
Mediensprecher
StRin Mag.a Veronica Kaup-Hasler
philipp.stoisits@wien.gv.at
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