Steiermark: Österreichs Nummer 1 bei Pellets und Umstieg
Die Steiermark ist in Österreich führend beim Abschied von Heizöl und produziert außerdem die meisten Holzpellets im Land. Das zeigt eine neue Untersuchung von proPellets Austria, dem Branchenverband. Im letzten Jahr wurden in der Steiermark umgerechnet auf 1.000 Haushalte etwa 7,4 neue Pelletheizungen eingebaut – das ist der höchste Wert in ganz Österreich. In den sechs Pelletfabriken der Steiermark wurden 2025 insgesamt 445.680 Tonnen Pellets produziert.
Steirische Haushalte sparen mehr als zehn Millionen Euro
Haushalte, die mit Pellets heizen, sparen pro Jahr aktuell über 2.400 Euro im Vergleich zu Heizöl. Durch diese Einsparungen haben die rund 4.200 steirischen Haushalte, die im letzten Jahr auf Pelletheizungen umgestiegen sind, zusammen mehr als zehn Millionen Euro gespart.
Insgesamt sparen alle steirischen Pellet-Heizungen zusammen sogar mehr als 106 Millionen Euro jährlich.
„Wir liegen beim Ausstieg aus Öl ganz vorne und produzieren immer mehr Pellets. Das schafft regionale Wertschöpfung, stabilere Preise und Versorgungssicherheit. Die aktuelle Weltlage zeigt, wie wichtig es ist, diesen Weg entschlossen weiterzugehen und uns unabhängiger von internationalen Krisen zu machen
“, sagt Simone Schmiedtbauer, Landesrätin für Klima und Energie in der Steiermark. Sie ergänzt: „Wichtig ist: Jede nachhaltige Heizung verringert die Abhängigkeit von Öl und Gas beim Heizen und stärkt die regionale Wirtschaft.
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„Der Ausstieg von Öl hin zu Pellets ist das Gebot der Stunde – er spart Haushalten viel Geld und sichert gleichzeitig Beschäftigung in der Region. Die Steiermark beweist eindrucksvoll, wie schnell sich der Umstieg rechnet
“, betont Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria. Derzeit wird der Austausch von Öl- und Gaskesseln mit bis zu 8.500 Euro gefördert. Für Stiksl ist es wichtig, dass diese Förderungen auch in Zukunft sicher und stabil bleiben, damit mehr Haushalte auf nachhaltige Heizungen wechseln können.
18.000 neue Pelletheizungen reduzieren CO₂-Ausstoß um 3,5 Millionen Tonnen
Eine Studie der Wirtschaftskammer Steiermark zeigt, dass eine Pelletheizung während ihres gesamten Lebens – von der Herstellung über den Betrieb bis zur Entsorgung – rund 197 Tonnen CO₂ im Vergleich zu einer Ölheizung einspart. Die 18.032 neu eingebauten Pelletheizungen im letzten Jahr bedeuten somit eine Reduktion von etwa 3,5 Millionen Tonnen CO₂ in den nächsten 20 Jahren. Damit trägt die Steiermark erheblich zum Klimaschutz bei und unterstützt den Umstieg auf nachhaltige Energielösungen.
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