„Am Schauplatz“-Reportage: Das Glück des Selbermachens
Die meisten Dinge, die wir jeden Tag benutzen, werden in Fabriken hergestellt. Handarbeit ist oft teuer, deswegen versucht man sie meistens zu vermeiden. Trotzdem entdecken immer mehr junge Leute, dass das Arbeiten mit den Händen und das Lernen von handwerklichen Fähigkeiten sie glücklich macht und zufriedenstellt. Das zeigt die „Am Schauplatz“-Reportage „Meisterwerk“ am Donnerstag, dem 9. April 2026, um 21.05 Uhr in ORF 2 und auch online bei ORF ON.
Vor 18 Jahren hat „Am Schauplatz“ den Schuhmacher-Lehrling Georg Maier in Niederösterreich besucht. Georg war mit der Schule nicht sehr zufrieden, aber das Herstellen von Schuhen hat ihn immer interessiert und begeistert ihn bis heute. Während viele Menschen sich vor dem stundenlangen Üben von Handgriffen scheuen, empfindet Georg das nicht so. Für ihn ist es wichtiger, sich jedes Mal, wenn er ein schönes Meisterwerk fertigstellt, als kompetent zu fühlen, als ein hohes Gehalt zu bekommen.
Viele Menschen haben im Alltag leider kaum die Möglichkeit, so eine tiefe Freude an ihrer Arbeit zu erleben. Doch manche Handwerkerinnen und Handwerker sind sogar bereit, sichere Jobs aufzugeben, um ihrem Traum zu folgen. Zum Beispiel Bernhard Dellinger, ein Ingenieur und junger Familienvater. Er hat seinen gut bezahlten Job in der Industrie aufgegeben, um Tischlermeister zu werden. Im Herbst wird er zusammen mit Marie, einer ehemaligen Webdesignerin, die ebenfalls zur Meisterprüfung antritt, diesen Schritt feiern. Außerdem gibt es kreative Kombinationen aus Kunst und Handwerk, wie die Geigenbauerinnen Kerstin Hoffmann und Claudia Rook, die gemeinsam in einer Werkstatt ihre Instrumente herstellen. Ähnlich arbeitet auch Robert Comploj, der als Glasmacher wunderschöne Glasobjekte kreiert.
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