Volkshilfe: Selbstbewusste junge Rom*nja und Sinti*zze am Welt-Roma-Tag | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Volkshilfe: Selbstbewusste junge Rom*nja und Sinti*zze am Welt-Roma-Tag

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Am 8. April, dem Internationalen Tag der Roma, ehrt die Volkshilfe die Kultur, Vielfalt und Selbstorganisation der Rom*nja und Sinti*zze in Österreich. Wichtige Schritte wie das geplante Rom*nja-Denkmal zeigen, dass ihre Präsenz in der Gesellschaft mehr Anerkennung bekommt.

Der Internationale Tag der Roma erinnert daran, dass 1971 der erste Welt-Roma-Kongress stattfand. Dieser Kongress war der Start einer weltweiten Bewegung für Bürgerrechte der Roma. Heute steht dieser Tag für die Selbstvertretung der Rom*nja und Sinti*zze und ihren Wunsch nach voller Teilhabe in der Gesellschaft. Das geplante Rom*nja-Denkmal ist ein starkes Zeichen für Sichtbarkeit, Anerkennung und politischen Willen.

Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger sagt: „Die Kultur der Rom*nja und Sinti*zze steht für Zusammenhalt, Anpassungsfähigkeit und Mehrsprachigkeit. Das sind Kompetenzen, die unsere Gesellschaft stärken. Vielfalt ist kein Nebenschauplatz, sondern eine zentrale Ressource für soziale Gerechtigkeit.“ Diese Fähigkeiten helfen, eine offene und faire Gesellschaft zu gestalten.

20 Jahre THARA: Selbstermächtigung zeigt Wirkung

Seit mehr als 20 Jahren arbeitet die Volkshilfe mit dem Projekt THARA daran, Rom*nja und Sinti*zze in Österreich beim Zugang zum Arbeitsmarkt zu unterstützen. Das Jubiläum im letzten Jahr zeigt, dass diese Hilfe wichtig ist: „Wir sehen heute eine selbstbewusste junge Generation von Rom*nja und Sinti*zze, die in Österreich aufgewachsen ist, mehrere Sprachen spricht und ihren Platz in unterschiedlichsten Berufsfeldern einnimmt. Das zeigt, wie wichtig langfristige Unterstützung und strukturelle Öffnung sind“, erklärt Usnija Buligovic, THARA-Beauftragte der Volkshilfe.

Buligovic fügt hinzu: „Empowerment bedeutet, Räume zu schaffen, in denen Menschen ihre Potenziale entfalten können. Die Erfolge der letzten 20 Jahre zeigen klar: Wenn Barrieren abgebaut werden, profitieren einzelne Menschen ebenso, wie die gesamte Gesellschaft.“ Das heißt, wenn man Hindernisse beseitigt, gewinnen alle.

Gemeinsam für Anerkennung und Teilhabe

Auch wenn es schon Fortschritte gibt, ist noch viel zu tun. Es müssen weiter Maßnahmen gegen Antiromaismus ergriffen werden und faire Chancen bei Bildung, Arbeit, Wohnen und Gesundheit sichergestellt sein. Der Welt-Roma-Tag ist deshalb nicht nur ein Tag zum Feiern, sondern auch eine Erinnerung daran, für Gleichberechtigung zu kämpfen.

Rückfragen

Volkshilfe Österreich
Ulrike Schöflinger
Telefon: 067683402247
E-Mail: ulrike.schoeflinger@volkshilfe.at
Website: https://volkshilfe.at

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